Schule für Afrika

CDU-Fraktion spendet 2000 Euro für städtisches Hilfsprojekt

Die CDU-Fraktionsmitglieder Gregor Schnütgen, Dorothea Happe und Manfred Rotter (von links) übergeben eine Spende in Höhe von 2000 Euro an Bürgermeister Stefan Hundt.

Die CDU-Fraktionsmitglieder Gregor Schnütgen, Dorothea Happe und Manfred Rotter (von links) übergeben eine Spende in Höhe von 2000 Euro an Bürgermeister Stefan Hundt.

Foto: Nicole Voss / WP

Altenhundem.   Das Projekt „1000 Schulen für Afrika“, das die Stadt Lennestadt unterstützt, nimmt Fahrt auf. Die ersten Euros sind auf dem Konto eingegangen.

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Der Startschuss zu einem wichtigen, nachhaltigen und zukunftsträchtigen Projekt ist gefallen: Am gestrigen Montag übergaben Gregor Schnütgen, CDU-Fraktionsvorsitzender in Lennestadt, Manfred Rotter, zweiter stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Dorothea Happe, Fraktionsmitglied 2000 Euro an Bürgermeister Stefan Hundt für den Bau einer Schule in Afrika, Asien oder Lateinamerika.

Alle 20 CDU-Fraktionsmitglieder verzichten auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung und stellen das Geld zur Verfügung. „Man sollte jungen Menschen die Chance geben auf eigenen Beinen zu stehen“, untermalte Gregor Schnütgen die Wichtigkeit des Baus von Schulen, in Ländern, in denen es an Bildung und den Voraussetzungen dazu mangelt. Zum Hintergrund: Die Stadt Lennestadt beteiligt sich an der Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“, der kommunalen Spitzenverbände in Partnerschaft mit „Fly & Help“ und unter Schirmherrschaft von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Klingt auf den ersten Blick kompliziert. Ist es aber nicht. Der Name des Projekts „1000 Schulen für unsere Welt“ sagt ja eigentlich schon alles aus. Für den Bau einer Schule sind 50.000 Euro notwendig, die möglichst durch Bürgerspenden und Sponsorengelder generiert werden sollen. Die Stadt hat beim Bau der Schule ein Mitspracherecht.

Die im Haushalt dafür eingestellte Summe von 40.000 Euro kann gegebenenfalls genutzt werden. Die vorgeschlagene Unterstützung des Schulprojekts wird im Stadtrat von allen Fraktionen mitgetragen. Dorothea Happe ist der Meinung der kommunalen Spitzenverbände, dass Hilfe vor Ort effektiver und günstiger sei. Zum Vergleich: In Deutschland kann ein minderjähriger Flüchtling für 50.000 Euro ein Jahr betreut werden. Mit der derselben Summe kann in Afrika, Asien oder Latein- und Südamerika eine Schule gebaut werden und damit pro Schule und Jahr bis zu 1000 Schülern eine Bildungs- und Zukunftsperspektive gegeben werden.

Seit der Gründung der Stiftung „Fly & Help“ wurden auf drei Kontinenten in 44 Ländern bislang über 300 Projekte realisiert werden. Die Stiftung plant und beaufsichtigt den Schulbau in Abstimmung mit den Akteuren vor Ort. Die Kommunen oder Träger vor Ort, verpflichten sich anhand von Verträgen Lehrkräfte bereit zu stellen. Im 50-jährigen Jubiläumsjahr der Stadt Lennestadt soll mit der Realisierung des Projekts etwas nachhaltiges geschaffen.

Positives Echo

Bürgermeister Stefan Hundt: „Das Projekt hat in der Bevölkerung ein positives Echo hervor gerufen. Es würde der Stadt Lennestadt im 50-jährigen Jubiläumsjahr gut zu Gesicht stehen das Projekt umzusetzen. Wer sich ein bisschen in der Welt auskennt, der weiß wie effektiv es ist, wenn sich jemand vor Ort kümmert“, so das Stadtoberhaupt, der ebenso wie die anwesenden Fraktionsmitglieder hofft, dass sich Bürger mit Spenden daran beteiligen. Bürgermeister Hundt zeigte sich überzeugt, dass es gelingt und bald eine weitere große Spende eingeht.

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