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Corona im Kreis Olpe: 283 Menschen positiv getestet

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Kreis Olpe.  Die Zahl der im Kreis Olpe positiv getesteten Menschen ist auf 283 angestiegen. Neue Todesfälle meldet die Kreisverwaltung nicht.

Die zunehmende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen auf das Leben im Kreis Olpe. In unserem Newsblog informieren wir laufend über aktuelle Entwicklungen, neue Fälle, abgesagte Veranstaltungen und die Folgen des Virus für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.

Hier die aktuellsten Nachrichten:

Dienstag, 7. April: Insgesamt 283 Infizierte im Kreis Olpe

Die Zahl der Menschen im Kreis Olpe, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist auf 283 (Stand Dienstag Abend, 17 Uhr) angestiegen. Das sind 19 Infizierte mehr als am Vortag. Die meisten Fälle gibt es in Lennestadt (67), gefolgt von Attendorn und Finnentrop, wo jeweils 44 Bürger positiv getestet wurden. Gestorben sind an dem Virus bislang acht Menschen aus dem Kreis Olpe. Laut Angaben der Kreisverwaltung sind 132 Bürger aus dem Kreis Olpe wieder genesen.

Dienstag, 7. April: 17 Corona-Fälle in focus-Wohnheim in Grevenbrück

Nach dem Seniorenzentrum Gerberweg in Olpe muss sich die Caritas jetzt auch mit nachgewiesenen Corona-Fällen in ihrem Wohnhaus für körperlich und geistig gehandicapte Menschen in der Grevenbrücker Lehmbergstraße auseinandersetzen.

Wie Caritas-Pressesprecherin Karina Reimann auf Anfrage mitteilte, gibt es 17 infizierte Bewohner und elf infizierte Mitarbeitende. Am vergangenen Freitag hatten zunächst zwei Bewohner des focus-Wohnhauses in der Lehmbergstraße, in dem 26 Bewohner mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung leben, einen positiven Befund nach einem Corona-Test erhalten. Der Kreis ließ daraufhin bei Bewohnern und Personal Abstriche machen. Mit dem Ergebnis, dass sich aktuell 17 Bewohner infiziert haben.

Die Caritas: „Den Bewohnern geht es den Umständen entsprechend gut. Sie zeigen bislang leichte bis mittelschwere Symptome. Bei acht Bewohnern ist der Test negativ ausgefallen, ein Bewohner zeigt ein unklares Ergebnis. Weiterhin sind noch elf Mitarbeitende infiziert. Durch eigenes Personal aus weiteren Bereichen des Caritasverbandes soll die Betreuung weiterhin sichergestellt werden. Zudem sollen die aktuell negativ getesteten Bewohner separiert werden. Ein örtlich ansässiger Arzt hat sich außerdem bereit erklärt, als Ansprechpartner für die Bewohner und Mitarbeitenden des Hauses zur Verfügung zu stehen.“

Der Kreis habe den Vorrat an persönlicher Schutzausrüstung für das Personal des focus-Wohnhauses aufgestockt.

Des Weiteren seien auch im Caritas-Wohnhaus Auf’m Kampe in Drolshagen umfangreiche Tests von Mitarbeitenden und Bewohnern veranlasst worden, nachdem ein Bewohner der Einrichtung, der bereits seit gestern im Krankenhaus ist, einen positiven Befund bekommen habe.

Dienstag, 7. April: Klinik aus Münster bittet um Unterstützung

Die Medizinische Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Münster sucht Personen, die nachweislich unter einer Corona-Infektion litten, jetzt aber einen negativen Test vorliegen haben oder seit mindestens zehn Tage symptomfrei sind. Die Freiwilligen werden um eine Blutspende gebeten, aus der sogenannte Hyperimmun-Seren gewonnen werden können. Hieraus können die Mediziner Abwehrstoffe isolieren, die sie Corona-Patienten im Falle eines schweren Krankheitsverlaufs verabreichen können.

Unterstützer des Aufrufs ist unter anderem der Attendorner Bürgermeister Christian Pospischil, bei dem das Corona-Virus nachgewiesen wurde, und der nach überstandener Krankheit zu dem gesuchten Personenkreis gehört. Auch Landrat Frank Beckehoff bittet die rund 120 Genesenen im Kreis Olpe um ihre Unterstützung für schwer erkrankte Corona-Patienten. Das Klinikum bittet Freiwillige darum, sich per Mail unter hepar@ukmuenster.de oder telefonisch unter 0251 / 83-57935 zu melden.

Dienstag, 7. April: Kein Klopapier zu verschenken: Finnentroper schalten Anwalt ein

„Klopapier zu verschenken“ – in Zeiten von Corona klingt das zu schön, um wahr zu sein. Und ist es auch nicht: Jemand hatte dem Ehepaar aus Finnentrop offenbar einen schlechten Streich spielen wollen und gab seine Telefonnummer unter dem falschen Inserat an. Die Familie hat einen Anwalt eingeschaltet, der nun prüft, ob es zu einer Strafanzeige kommen wird.

Dienstag, 7. April: Acht Personen im Seniorenhaus Gerberweg mit Corona infiziert

Nach einer Woche des Wartens liegen nun die Ergebnis der Corona-Testung vor. Neben sechs Mitarbeitern sind auch zwei Senioren von 80 Bewohnern am Coronavirus erkrankt. Eine 92-Jährige ist im Krankenhaus verstorben. Die Caritas Olpe gab dies in einer Pressemitteilung bekannt.

Bei den zwei Bewohnern ist der Zustand soweit gut, sie sind weiterhin in der Einrichtung untergebracht. Sie zeigen bislang leichte bis mittelschwere Symptome. Eine 92-jährige Bewohnerin verstarb am Sonntag, nach neuntägigem Aufenthalt im Krankenhaus. Sie verfügte über weitere Vorerkrankungen. Die sechs am Coronavirus infizierten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Montag, 6. April: Zahl der Corona-Todesopfer im Kreis steigt auf acht Personen

Im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie sind im Kreis Olpe vier weitere Todesopfer zu beklagen. Es handelt sich um eine 92-jährige Frau aus Olpe, eine 93-jährige Frau aus Attendorn sowie zwei Drolshagener im Alter von 82 und 84 Jahren. Bei allen war ein bei ihrer Einlieferung ins Krankenhaus durchgeführter Corona-Test positiv bestätigt worden.

Von den bisher im Kreis Olpe 264 infizierten Personen sind 128 genesen. Insgesamt wurden bisher 1.405 Testungen angeordnet. Die Zahl der noch ausstehenden Testergebnisse liegt bei 22. Aktuell befinden sich 428 Personen in Quarantäne.

Montag: 6. April: Olper Stadtfest „Unter den Linden“ ebenfalls abgesagt

Das traditionelle Stadtfest „Olpe feiert unter den Linden“ hätte in diesem Jahr zum 23. Mal stattfinden sollen. Die Verantwortlichen der Stadt und des Stadtmarketingvereins Olpe Aktiv sehen sich als Veranstalter aber in der Pflicht, aufgrund der aktuellen Situation, das Traditionsfest abzusagen.

Das Team des Stadtmarketingvereins arbeitet daran, nach Möglichkeit ein attraktives Alternativangebot für die Zeit nach der Corona-Krise zu schaffen. Ob überhaupt, wann und was in 2020 möglich sein wird, ist aber noch völlig offen. Dennoch verfolgt der Veranstalter das Ziel, irgendwann zumindest im kleineren Rahmen ein Fest im Herzen der Stadt anzubieten, auf dem die zahlreichen Mitwirkenden die Chance haben, sich zu präsentieren und einen verkaufsoffenen Sonntag zu ermöglichen.

Montag: 6. April: Lob und Dank vom VBE für die Beschäftigten in Kitas und Schulen

Der Verband Bildung und Erziehung im Kreis (VBE Olpe) bedankt sich bei den Beschäftigten in Kitas und Schulen. „Ob in den Kitas, den Grundschulen oder den weiterführenden Schulen: der Einsatz der Pädagoginnen und Pädagogen in Olpe kann nicht häufig genug gewürdigt werden“, so Mike Ochmann, Vorsitzender des Kreisverbandes Bildung und Erziehung Olpe. Ohne die Notbetreuung der Schulen und Kitas für die Kinder von Eltern, die in der systemrelevanten Infrastruktur arbeiten, wäre die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Sektoren Gesundheit, Ernährung, oder beispielsweise Energie nicht möglich. „Dafür kann man sich nicht häufig genug bei allen bedanken“, so Ochmann.

Sonntag: 5. April: Polizei löst Motorradtreffen am Biggesee auf

Trotz des Kontaktverbots wurden besonders am Sonntagnachmittag Bigge- und Listersee wieder zum Treffpunkt vieler auswärtiger Ausflügler, vor allem Motorradfahrer. Auf dem Parkplatz des Bigge Grills zählte die Polizei gegen 14 Uhr nahezu 200 Kradfahrer auf engem Raum, von denen sich einige zudem wenig einsichtig zeigten.

Die Beamten lösten die Zusammenkunft auf. Weil auch an anderen Hotspots, zum Beispiel im Bereich des Schnütgenhofs, das Kontaktverbot missachtet wurde, war auch das Ordnungsamt Attendorn im Einsatz. Die Behörden wollen heute über Konsequenzen beraten. Im übrigen Kreisgebiet wurde das Kontaktverbot laut Polizei weitgehend eingehalten.

Sonntag, 5. April: Zahl der Infizierten im Krankenhaus steigt an

Der Kreis meldet am Sonntag 228 Infizierte im Kreis Olpe, davon sind 98 wieder genesen und vier verstorben, so dass aktuell (Stand: 5. April, 12 Uhr) 126 Menschen eine bestätigte Corona-Infektion haben. Die Zahl der Personen in stationärer Behandlung steigt. Mittlerweile sind 22 Infizierte im Krankenhaus, davon liegen neun auf der Intensivstation und werden beatmet.

Samstag, 4. April: Zahl der Todesopfer in der Corona-Krise steigt

Im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie sind im Kreis Olpe zwei weitere Todesopfer zu beklagen. Es handelt sich um eine 82-jährige Frau aus Kirchhundem sowie einen 69-jährigen Mann aus Lennestadt, bei dem Vorerkrankungen vorlagen. Bei Beiden war ein Corona-Test positiv bestätigt worden.

Von den bisher im Kreis Olpe 216 infizierten Personen sind 97 genesen. Insgesamt wurden bisher 1.145 Testungen angeordnet. Die Zahl der noch ausstehenden Testergebnisse liegt bei 220. Aktuell befinden sich 529 Personen in Quarantäne.

Samstag, 4. April: Werdende Väter im Kreißsaal erlaubt

Wie erlebt eigentlich eine schwangere Frau die Corona-Krise? Anna Bieker aus Frenkhausen erwartet bald ihr erstes Kind. Für die 30-Jährige ist das ohnehin eine Ausnahmesituation. Doch ausgerechnet jetzt in dieser Zeit? Die junge Frau hat aber keine Angst. Vor allem, dass ihr Mann bei der Entbindung mit dabei sein darf, gibt ihr Halt. Dennoch: Die Besuchsregeln im Krankenhaus sind streng.

Auch für Hebammen ist diese Situation neu. Die Corona-Krise stellt ihren Arbeitsalltag völlig auf den Kopf. Uta Esapathi arbeitet seit 30 Jahren in dem Beruf. Sie bietet unter anderem Geburtsvorbereitungskurse via Video-Telefonie an. So kann sie den werdenden Eltern zum Beispiel zeigen, wie ihre neugeborenen Schützlinge am besten gebadet werden.

Freitag, 3. April: Infiziertenzahl steigt weiter -235 Tests noch nicht ausgewertet

Mittlerweile sind 199 Personen Im Kreis Olpe mit dem Coronavirus infiziert, nur sechs mehr als am Vortag. Allerdings sind 235 Tests noch nicht ausgewertet worden. Die Zahl der gesundeten Personen steigt aber auch. 97 gelten als wieder gesund, immerhin 18 mehr als gestern. Allerdings müssen zehn Patienten jetzt intensivmedizinisch beatmet werden, drei mehr als noch am Donnerstag.

Freitag, 3. April: 3.000 Anrufe beim Corona-Telefon im Kreishaus

Seit der Einrichtung des Corona-Bürgertelefons der Kreisverwaltung Olpe Anfang März 2020 sind schon über 3.000 Anrufe dort eingegangen. Carsten Stahlhacke vom Fachdienst Brand- und Bevölkerungsschutz des Kreises koordiniert täglich den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen an der Telefon-Hotline. „In den ersten Tagen war es noch relativ ruhig, da wir noch keine positiv getestete Person im Kreis Olpe hatten. Wir hatten zunächst viele allgemeine Fragen zum Corona-Virus, z.B. an welchen Symptomen eine Infektion zu erkennen ist oder wie die Übertragungswege sind“, erklärt er.

Dies war jedoch die vielzitierte Ruhe vor dem Sturm: „Wir haben sofort gemerkt, als die ganzen Skiurlauber aus den Alpen zurückkamen. Diese haben geradezu einen Ansturm auf das Bürgertelefon ausgelöst“, so Stahlhacke. „Die meisten Antworten kann man auch nachlesen oder im Netz finden, zum Beispiel auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung.“ Das Bürgertelefon könne nur sachliche Informationen zu den Themenbereichen geben, für die die Kreisverwaltung in dieser Lage auch zuständig sei. In Spitzenzeiten wurden bisher knapp 400 Anrufe an einem Tag registriert.

Für die Beantwortung von allgemeinen Fragen zum Thema Corona-Virus hat der Kreis Olpe ein Bürgertelefon eingerichtet. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 02761 81 200 erreichbar: Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr - 17:00 Uhr, Freitag: 8:00 Uhr - 13:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 10:00 Uhr - 14.00 Uhr

Donnerstag, 2. April: 83-Jähriger aus Drolshagen an Coronavirus gestorben

Ein 83-jähriger Mann aus Drolshagen ist das zweite Todesopfer im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie im Kreis Olpe. Der Patient, bei dem ein positiver Virustest vorlag, starb bereits am Mittwoch. Über mögliche Vorerkrankungen ist dem Gesundheitsamt nichts bekannt.

Die aktuelle Zahl der Infizierten ist erneut angestiegen und liegt aktuell bei 193. Bereits 79 Personen sind inzwischen genesen. 12 Patienten werden stationär in den Krankenhäusern versorgt, davon werden sieben intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die Zahl der insgesamt angeordneten Testungen hat sich auf 1.094 erhöht. Darin enthalten sind 189 Abstrichentnahmen bei Bewohnern und Beschäftigten des Seniorenhauses Gerberweg in Olpe. Bekanntlich hatte sich eine dort beschäftigte Pflegekraft mit dem Corona-Virus infiziert, so dass eine vorsorgliche Reihenuntersuchung durchgeführt wurde. Aktuell stehen noch 285 Testergebnisse, darunter auch die aus der Reihenuntersuchung, aus. Wegen des großen Andrangs bei den Laboren hat sich der Zeitraum, bis ein Ergebnis vorliegt, inzwischen wieder deutlich verlängert.

Donnerstag, 2. April: Coronafall in Lennestädter Stadtverwaltung

Im Rathaus der Stadt Lennestadt gab es einen „Corona-Fall“. Das bestätigte am Donnerstag Bürgermeister Stefan Hundt auf Anfrage. Der Fall liege mittlerweile aber bereits mehr als 14 Tage zurück.

Der infizierte Mitarbeiter, der aus dem Hochsauerlandkreis stammt, habe frühzeitig die Stadt informiert und sich in Quarantäne begeben. Zusammen mit den Gesundheitsämtern des Kreises Olpe und des HSK seien sofort alle notwendigen Konsequenzen gezogen worden und alle Kontaktpersonen des Mitarbeiters im Rathaus, das für den Besucherverkehr seit einigen Wochen geschlossen ist, ermittelt, befragt bzw. untersucht worden, so der Bürgermeister. Einen weiteren positiven Befund gab es demnach wohl nicht. Der infizierte Mitarbeiter sei noch krank geschrieben, werde aber in wenigen Tagen an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.

Donnerstag, 2. April: Quarantänebruch im Kreishaus - Ermittlungen laufen

Dem Kreis Olpe ist erstmals der Fall eines Quarantänebruchs während der Corona-Virus-Epidemie bekannt geworden. Da ein solches Verhalten nach dem Infektionsschutzgesetz einen Straftatbestand darstellen kann, wurde der Fall den Ermittlungsbehörden übergeben.

Es handelt sich um eine Mitarbeiterin des Kreises Olpe, die zwei Tage vor Ablauf einer festgesetzten Quarantäne, die man wegen eines Kontaktes zu einer infizierten Person angeordnet hatte, ihren Arbeitsplatz im Kreishaus aufsuchte. Da die Mitarbeiterin zu diesem Zeitpunkt zwar symptomfrei aber möglicherweise doch Virusträgerin war, wurden vorsichtshalber fünf Kolleginnen, zu denen sie an diesem Tag Kontakt hatte, in häusliche Quarantäne geschickt.

Donnerstag, 2. April: Gelber Schein für 14 Tage per Telefon

Arbeitnehmer im Kreis Olpe dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun bis zu 14 Tagen am Telefon von ihrem Arzt krankschreiben lassen. Wegen der Corona-Krise bestand diese Möglichkeit bereits für sieben Tage. Das teilte heute die AOK NORDWEST mit. Die neue Regelung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet.

„Die telefonische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist jetzt auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Voraussetzung ist jedoch immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Wenn in diesen Fällen ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Arzt dem Patienten, wo sich dieser testen lassen kann. Wird dafür eine Überweisung benötigt, schickt die Praxis diese per Post.

Die neue Regelung sieht vor, dass bei einer telefonischen Krankschreibung die Arztpraxis die AU-Bescheinigung direkt an den Versicherten sendet. Die elektronische Gesundheitskarte muss der Versicherte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.

Donnerstag, 2. April: Eltern müssen für April keine Kita-Beiträge bezahlen

Der Kreis Olpe verzichtet darauf, für den Monat April Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung, einschließlich der Kindertagespflege, zu erheben. Darüber hinaus wird für den Zeitraum vom 16. bis 31. März der hälftige Monatsbeitrag erstattet, da es ab dem 16. März unmöglich war, die Kindertagesbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Die Erstattung erfolgt im Wege der Verrechnung mit den zukünftig fälligen Beiträgen und geschieht unabhängig davon, ob in dem Gesamtzeitraum eine Notbetreuung in Anspruch genommen wurde. Über diese familienfreundliche Regelung bestand Einvernehmen bei der Ältestenratssitzung am Mittwochabend. Für den Haushalt des Kreises Olpe führt dies zu einer Mindereinnahme von rund 380.000 Euro.

Mittwoch, 1. April: 78 Infizierte gelten wieder als gesund

Mittwoch, 1. April: 166 Bürger im Kreis wurden mittlerweile positiv getestet, insgesamt wurden bisher 863 Tests durchgeführt, am Mittwoch 66. 453 Menschen befinden sich in Quarantäne, 78 Infizierte sind wieder gesund.

Der Kreis Olpe meldet nur einen moderaten Anstieg an Infizierten gegenüber dem Vortag. Die meisten Infizierten gibt es in Lennestadt (35) und Finnentrop (32).

Mittwoch, 1. April: Bürgermeister Reinéry mit negativem Befund

Nach nur zwei Tagen erhielt Kirchhundems Bürgermeister Andreas Reinéry gestern Nachmittag die gute Nachricht. Das Ergebnis des Corona-Tests, der bei ihm durchgeführt worden war, lautete „negativ“. Heißt: Reinéry ist gesund, kann die Quarantäne abbrechen und wieder vom Rathaus aus sein Amt ausüben. Reinéry war am Montag in der mobilen Test-Station vor der Sauerlandhalle in Altenhundem getestet worden

Mittwoch, 1. April: Sparkasse ALK spendet 1000 Masken

Eine Lieferung von 1.000 Atemschutzmasken kam für das St.-Josefs-Hospital und das St-Elisabeth-Hospiz zur richtigen Zeit. 200 Masken gingen an das Hospiz, 800 an das Krankenhaus. Die willkommene Sachspende stammte von der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem. Diese hatte im Rahmen ihres Notfallplans frühzeitig bestellt.

Mittwoch, 1. April: Corona – Testergebnisse ab sofort per SMS

Um Betroffene möglichst schnell über das Ergebnis ihres Corona-Tests zu informieren, verschickt das Gesundheitsamt des Kreises Olpe seit heute Kurzmitteilungen per SMS. Informiert werden auf diesem Wege all jene, bei denen das Testergebnis negativ ist. Absender der SMS ist eine Mobilnummer. In der SMS werden noch weitere Hinweise zur Fortdauer der Quarantäne mitgeteilt.

Die Mobilnummer dient ausschließlich dem Versand von Nachrichten und kann nicht zur telefonischen Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt genutzt werden. Personen, bei denen ein positives Testergebnis vorliegt, werden weiterhin telefonisch kontaktiert. Weitere Informationen zum Thema Corona sind auf der Internetseite des Kreises Olpe www.kreis-olpe.de veröffentlicht.

Dienstag, 31. März: Zahl der Corona-Infizierten angestiegen - 67 wieder gesund

Der Kreis Olpe teilte am späten Dienstagabend ein Update zu den Corona-Infizierten mit. Demnach sind inzwischen 147 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden – 20 mehr als noch am Vortag. Erfreulich ist, dass 67 infizierte Männer und Frauen nach Beendigung ihrer Quarantäne wieder genesen sind.

Insgesamt wurden bisher 803 Testungen angeordnet. Allein am Dienstag wurden 105 Abstriche genommen. Diese hohe Zahl erklärt sich durch die im Seniorenhaus Gerberweg in Olpe durchgeführten Testungen. Bekanntlich wurde dort bei einer Pflegekraft eine Corona-Infizierung bestätigt. Vorsorglich wurde daher für alle Bewohnern und Beschäftigte der Einrichtung ein Test angeordnet. Die Zahl der noch ausstehenden Testergebnisse stieg heute auf 195.

Auf Basis einer in den letzten Wochen entwickelten Datenbank kann der Kreis Olpe nunmehr auch mehr statistische Angaben rund um die Corona-Virus-Epidemie machen und tagesaktuelle Informationen liefern. Diese werden in der Regel täglich gegen 17 Uhr auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-olpe.de aktualisiert.

Dienstag, 31. März: DRK-Helferin auch an ihrem Geburtstag an der Abstrichstelle in Altenhundem im Einsatz

Kim Kurzawa, die am Dienstag 27 Jahre alt geworden ist, steht bei kühlem Wetter vor der Sauerlandhalle in Altenhundem und betreut dort die mobile Stelle zur Abstrichentnahme von möglichen Covid-19-Infizierten – und das, als wäre dies das Selbstverständlichste der Welt.

Die 27-Jährige ist im Hauptberuf Krankenschwester auf der Intensivstation des Krankenhauses in Plettenberg und hätte sich eine „Auszeit“ zum Geburtstag redlich verdient. Aber seit 2009, zunächst als Schulsanitäterin, engagiert sie sich ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz ihrer Heimatstadt und leitet dort mittlerweile das Jugendrotkreuz. Deshalb war es für sie überhaupt keine Frage, den Job in Lennestadt zu übernehmen. „Ich bin schon solange dabei, deshalb ist so ein Einsatz hier selbstverständlich“, sagt sie.

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