Rettungseinsatz

Suche in Finnentrop beendet: Mann bleibt verschollen

Feuerwehr und DLRG suchen gemeinsam am Obergraben der Lenne bei Frielentrop nach der vermissten Person.

Feuerwehr und DLRG suchen gemeinsam am Obergraben der Lenne bei Frielentrop nach der vermissten Person.

Foto: Volker Eberts / WP

Finnentrop.  Die Suche nach dem vermissten 71-jährigen Mann in Finnentrop wurde am frühen Sonntagabend erfolglos abgebrochen.

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Die Einsatzkräfte haben alles versucht, um den vermissten 71-jährigen Mann zu finden, leider ohne Erfolg. Am frühen Sonntagabend wurde die Suche nach dem Lennestädter ergebnislos abgebrochen. Rund 80 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr Finnentrop, DLRG, DRK und THW suchten seit Freitagmittag nach dem Mann. Am Freitag und Samstag hatte sich die Suche auf den Bereich Frielentrop zwischen Finnentrop und Lenhausen konzentriert, am Sonntag wurde das Suchgebiet weiter ausgedehnt.

Bahnverkehr unterbrochen

Suchtrupps kontrollierten nochmals die Bahngleise der Ruhr-Sieg-Strecke. Dafür wurde der Zugverkehr für eine halbe Stunde lahm gelegt. Auch ein nahes Waldgebiet und die Uferbereiche flussabwärts Richtung Plettenberg wurde abgesucht. Unterstützt wurden die Helfer dabei von Spürhunden der Rettungshundestaffel Südwestfalen, auch ein Leichenspürhund aus Stukenbrock wurde eingesetzt. Am späten Sonntagnachmittag nahmen Kripo und DLRG auch das etwa acht Kilometer entfernte Wasserkraftwerk an der Lenne in Plettenberg-Siesel unter die Lupe. Doch alle Suchmaßnahmen blieben bisher erfolglos. Weitere Suchaktionen sind laut Feuerwehr und Polizei nicht geplant.

Bereits am Freitag war die erste Suchaktion gestartet. Die Polizei setzte einen Hubschrauber und Suchhunde ein. Am Samstagmittag wurde die Suche wieder aufgenommen. Feuerwehr und DLRG konzentrierten sich dabei auf den Obergraben der Lenne am Rande des Gewerbegebietes Frielentrop. In der Nähe des Obergrabens war am Freitag das Auto des 71-Jährigen gefunden worden.

Schwierige Lage

Die Suche in dem Wassergraben gestaltete sich als schwierig. Der Einsatz von Tauchern vor dem Wehr des Wasserkraftwerks Lenhausen war wegen der gefährlichen Strömung und der Strudel in dem bis zu sieben Meter tiefen Wasser nicht möglich.

Schlauchboot im Einsatz

Während Strömungsretter der DLRG mit einem Schlauchboot der Lenhauser Feuerwehr-Löschgruppe vom Wasser aus die Ufer des Obergrabens absuchten, suchte die Feuerwehr mit mehreren Trupps von der Uferseite. Außerdem platzierte die DLRG ein Sonargerät in dem Wasser, mit dem sich vermisste Personen im Wasser orten lassen. Auch eine Unterwasser-Drohne mit Kamera war im Einsatz.

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