Sponsorenwanderung

Finale: Oedinger Schützenfahne kommt Samstag nach Hause

Fähnrich Thorsten Dünnebacke übergibt symbolisch die Spendendose an Hospiz-Geschäftsführer Martin Schäfer. Die Spendensumme an das Hospiz wird beträchtlich sein. 

Fähnrich Thorsten Dünnebacke übergibt symbolisch die Spendendose an Hospiz-Geschäftsführer Martin Schäfer. Die Spendensumme an das Hospiz wird beträchtlich sein. 

Foto: Volker Eberts / EBE

Oedingen.  Die Sponsorenwanderung der Oedinger Schützen war ein großer Erfolg. Jetzt startet das große Finale.

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Wer erschöpfte und müde Gesichter erwartet hatte, lag falsch. Ausgeruht und gut gelaunt marschierten die Wanderer der Oedinger Schützen am Freitagmorgen die Zufahrt zum Elisabeth-Hospiz hoch, von Müdigkeit keine Spur. Der große Erfolg und der begeisternde Zuspruch für die Aktion „Flagge zeigen“ setzte bei den Schützenbrüdern trotz des mäßigen Wetters unterwegs eine Extraportion Adrenalin frei, so dass auch in der zweiten Wanderwoche alle schweißtreibenden Etappen gemeistert wurden.

Seit Donnerstabend befindet sich die Oedinger Schützenfahne wieder auf Lennestädter Boden und gestern Morgen, nach der Übernachtung in der Bilsteiner Jugendherberge, marschierten die Schützen zum Hospiz in Altenhundem, wo sie von Geschäftsführer Martin Schäfer und Vorstandsmitglied Alfons Heimes empfangen wurden.

Super Aktion

Heimes zog vor der letzten Etappe am Samstag eine positive Bilanz: „Das war eine super Aktion von euch, das wird jedem von euch immer in Erinnerung bleiben. Das war eine der größten Aktion des Ortes neben der 1000-Jahr-Feier vor einiger Zeit. Wir sagen euch ganz herzlich Danke, es ist etwas ganz Besonderes und es ist eine schöne Geste, dass ihr hier vorbei kommt.“

Der Erlös der Sponsoren- und Spendenwanderung, die am 22. September in Würzburg gestartet war und in 14 Etappen über mehr als 400 Kilometer zurück in die Heimat führte, ist für das Elisabeth-Hospiz gedacht. Martin Schäfer schloss sich dem Dank an: „Wir wissen noch nicht, welche Summe es am Ende sein wird, aber sie wird sicher ganz erträglich sein.“ Und weil die Aktion etwas ganz Besonderes ist, gab es am Freitag zum ersten Mal im Besprechungsraum des Hospizes nicht Kaffee und Kuchen, sondern Bier und Suppe für die St. Burchard Schützen. Was Schäfer besonders freut, dass Schützen, die gerne feiern, hier Solidarität zeigen mit Menschen, die früher selbst gern gefeiert haben.

Überall großer Zuspruch

Auch in der zweiten Woche setzte sich die gute Stimmung unter den Wandergruppen fort. Tim Bergsieker, Vorsitzender der Bruderschaft: „Wir sind überall begeistert aufgenommen worden.“ An allen Zielorten gab es Empfänge und so manchen Spendenscheck. „Der Bürgermeister von Hilchenbach ist sogar die 15 Kilometer bis Krombach mitgewandert“, so Bergsieker. Unterwegs dabei war auch Michael Beckmann, stellvertretender Bürgermeister von Lennestadt, der auch Mitglied in der Bruderschaft ist.

Zu Beginn der zweiten Wanderwoche hatten am Sonntag in Marburg die Jungschützen die Fahne übernommen. Für den Nachwuchs kam es knüppeldick, auf der Etappe zurück nach NRW regnete es pausenlos. „Die hatten das Wasser in den Schuhen stehen“, so ein Schützenbruder. Am Montag mussten die Wanderer 35 Kilometer durch das Siegerland von Bad Laasphe nach Hilchenbach zurücklegen.

Hier wurden sie vom Vertreter der Stadt, des Pastoralverbundes und von Pfarrer Rüsche im Rathaus empfangen. Der Eintrag in das Wandertagebuch sowie die Übergabe einer Spende durften nicht fehlen.

Willkommenes Ziel in Krombach

Die zehnte Etappe des Spendenlaufs führte die Wanderer 15 Kilometer zu einem recht bekannten Ziel, der Krombacher Brauerei. Am Mittwoch besuchten die Schützen in Olpe Bürgermeister Weber. Ein Besuch beim Ehrenpräses der Schützen und ehemaligen Oedinger Pastor Pfarrer Franz-Josef Wrede im WohnGut Osterseifen war ebenfalls Pflicht, bevor es zur vorletzten Etappe nach Bilstein ging, wo die Fahne wohlbehalten wieder auf Lennestädter Boden angekommen war.

Am Freitagabend geht es dann zur SGV-Hütte bei Altenvalbert, wo alle Wanderer zusammen in geselliger Runde so manche Erinnerung austauschen. Denn es geht bei der Wanderung nicht nur ums Geld, sondern auch um das grandiose Gemeinschaftserlebnis, das die Bruderschaft weiter zusammenschweißen wird.

Für Samstag, 12. Oktober, sind alle Oedinger, Freude und Unterstützer des Projekts eingeladen, an einer offenen Wanderung von Altenvalbert die letzten acht Kilometer bis nach Oedingen mitzugehen und dadurch den Spendenbetrag nach oben zu schrauben.

Die Wanderung endet dann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Beginn: 16 Uhr.

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