Bluttat

Nach Tod eines Flüchtlings: Tatverdächtiger sitzt in U-Haft

In dieser Flüchtlingsunterkunft in Attendorn ist am Montagvormittag, 9. September, ein junger Mann an den Folgen einer Stichverletzung gestorben.

In dieser Flüchtlingsunterkunft in Attendorn ist am Montagvormittag, 9. September, ein junger Mann an den Folgen einer Stichverletzung gestorben.

Foto: Flemming Krause / WP

Attendorn/Kreis Olpe.  Die Staatsanwaltschaft Siegen hat den tatverdächtigen Mitbewohner am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Vorfall ereignete sich in Attendorn.

Der 35-jährige Mann, der dringend tatverdächtig ist, einem vier Jahre jüngeren Mitbewohner in einer Attendorner Flüchtlingsunterkunft in der Donnerwenge tödliche Stichverletzungen im Bauchbereich zugefügt zu haben, ist am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen dem Haftrichter am Amtsgericht Olpe vorgeführt worden. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

Die Tat ereignete sich am Montagmorgen. Der 31-Jährige hatte noch eigenständig die Polizei informieren können und beteuert, ein Mitbewohner habe ihm die Verletzungen zugefügt, an denen er später verstarb. Dieser wurde schließlich in Rheinland-Pfalz von Spezialkräften festgenommen. Zum Hintergrund der Tat und einem möglichen Motiv halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin bedeckt. Die Ermittlungen dauern an.

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