Wohnungsbau

Olper dürfen auf neue Bauplätze hoffen

Der Bebauungsplan Olpe - Bratzkopf II. Hier plant die Stadt Olpe in einem nächsten Schritt 32 neue Bauplätze. Später sollen 25 bis 30 weitere folgen.

Der Bebauungsplan Olpe - Bratzkopf II. Hier plant die Stadt Olpe in einem nächsten Schritt 32 neue Bauplätze. Später sollen 25 bis 30 weitere folgen.

Foto: Planskizze: Stadt Olpe

Olpe.  In der Stadt Olpe soll am Bratzkopf ein neues Wohnbaugebiet entstehen. Über 30 Bauplätze sollen Ende 2020 zur Verfügung stehen.

Bereits seit Jahren steht zur Diskussion, dass die Stadt Olpe das bereits bestehende Neubaugebiet Am Bratzkopf erweitern will - jetzt macht die Stadt Nägel mit Köpfen: Für Montag, 23. September, 19 Uhr sind alle Interessierten zur Bürgerversammlung ins Rathaus eingeladen. Dort können sie sich über die konkreten Pläne informieren, die im Bebauungsplan Nr. 40 „Olpe - Bratzkopf II“ skizziert worden sind.

Die Fakten: Neu erschlossen werden sollen 32 Baugrundstücke - in einem ersten Bauabschnitt. In einem weiteren solle es möglich sein, so die Planer aus dem Rathaus, dass weitere 25 bis 30 hinzukommen. Absehbar also ein Zuwachs von rund 60 Bauplätzen. Plätze, da sind sich alle Stadtpolitiker weitgehend einig, die die Stadt dringend braucht.

Baulandnachfrage enorm hoch

Hintergrund, so die Bauverwaltung: „Die Wohnbaugrundstücke im Neubaugebiet Bratzkopf II, die sich im Besitz der Stadt Olpe befanden, sind inzwischen alle bebaut. … Die Bauland-Nachfrage im Stadtkern Olpe ist jedoch nach wie vor enorm hoch. Bei der Liegenschaftsabteilung … liegen aktuell weit über 200 weitere Anfragen für Baugrundstücke vor.“

Da der Bratzkopf geeignete Flächen bietet, will die Stadt verständlicherweise Baurecht schaffen - über die bereits erwähnte Erweiterung des Bebauungsplans. Auch die Erschließung mit Straßen haben die Planer bereits im Kopf und zu Papier gebracht: über den Ausbau der bereits vorhandenen Straße „An den Klippen“ und eine Verlängerung der Straße „Am Poschefeuer“.

500 bis 600 Quadratmeter

Zuständig bei der Stadt ist für das Projekt unter anderem Kai Thomalla. Er informierte auf Anfrage, dass bei einem Planverfahren dieser Größenordnung mit einer Rechtskraft frühestens im Sommer nächstern Jahres zu rechnen sei. Die Bauarbeiten für die ersten Häuser könnten vermutlich erst Ende 2020/Anfang 2021 beginnen.

Wie teuer die Baugrundstücke angesetzt würden, so Thomalla, müsse die Politik entscheiden: „Der Kaufpreis wird erst festgelegt, wenn der Bebauungsplan Rechtskraft erlangt hat.“

Die Grundstücke sind bis auf einige Ausnahmen etwa zwischen 500 und 600 Quadratmeter groß, nur einige wenige deutlich größer. Sowohl die Erschließungsstraße An den Klippen als auch Am Poschefeuer erhalten am Ende einen Wendehammer, der Am Poschefeuer wird aber nur provisorisch angelegt, da in der Verlängerung der nächste Bauabschnitt vorgesehen ist.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben