Schützenfest

Schützen Milchenbach: Winfried Tröster ist überglücklich

Winfried und Jutta Tröster regieren die Schützen in Milchenbach. 

Winfried und Jutta Tröster regieren die Schützen in Milchenbach. 

Foto: Nicole Voss

Milchenbach.   Seine erste Reaktion nach dem Volltreffer: Mit geballter Faust jubelte der Zerspanungsmechaniker und war sich sicher: „So macht man das.“

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Winfried Tröster hat sein Ziel erreicht: Wie geplant krönte der 52-Jährige seine 25-jährige Zugehörigkeit als Adjudant zum Offizierskorps des Schützenvereins Milchenbach am Freitag mit der Königswürde.

Schon im Vorfeld des Hochfestes hatte die neue seine Offizierskollegen in seine Planungen eingeweiht und galt dementsprechend im Ort als Kandidat die Kette von Vorjahreskönig Stefan Dicke zu übernehmen. Auch Ehefrau und Königin Jutta wusste von der Absicht ihres Mannes. „Wir haben im Vorfeld drüber gesprochen. Aber meistens holt derjenige der den Vogel schießen möchte ihn nicht runter“, schmunzelte die Königin und fügte am Samstag hinzu: „Ich bin seit 8 Uhr heute morgen unterwegs.“ Am Ende zielten Winfried Tröster und seine Konkurrenten Klaus „Rambo“ Hamers und Christopher Geppert auf einen langen Holzspan, der vom stolzen Aar übrig geblieben war.

Winfried Tröster, der einräumte, dass es schon schwierig gewesen sei, selbigen zu treffen, ging mit dem 135. Schuss als Sieger des zähen Ringens hervor. Seine erste Reaktion nach dem Volltreffer: Mit geballter Faust jubelte der Zerspanungsmechaniker und war sich sicher: „So macht man das.“

Mit dem Königspaar freuen sich die 19-jährige Tochter Jacqueline und der 22-jährige Sohn Maximilian und natürlich Vater Alfred Tröster. Er gehörte 1951 zu den Gründungsmitgliedern des Schützenvereins Milchenbach und war viele Jahre als Hauptmann im Verein engagiert. Zu seinen Hobbys zählt der neue Regent das Wandern, das Feiern und Hunde sowie das Singen im Gemischten Chor „Sangeslust“ Milchenbach und seinen Stammtisch. Letztgenanntes Hobby teilt er mit dem amtierenden Kaiser Franz-Josef Tröster, der dem gleichen Stammtisch angehört.

Das Zepter schoss Michael Tröste mit dem 31. Schuss. Der Apfel ging nach der 19. Patrone an Manuel Pohl. Ferdi Hebbecker, König des Jahres 2013 brachte mit dem 20. Schuss die Krone zu Fall und ist dementsprechend Vizekönig. Vor einem Vierteljahrhundert regierte Alfons Behle die Milchenbacher Schützen und vor 40 Jahren Josef Tröster (Oedingen).

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