Schützenfest

Schützenfest Saßmicke: Der neue König ist Fabian Tichy

Das Königspaar Fabian und Klaudia Tichy und das Jungschützenkönigspaar Simon Weber und Marielle Mudra strahlen um die Wette.

Das Königspaar Fabian und Klaudia Tichy und das Jungschützenkönigspaar Simon Weber und Marielle Mudra strahlen um die Wette.

Foto: Nicole Voss

Saßmicke.   Eigentlich hatte es der 24-Jährige zunächst beim Jungschützenkönigsschießen versucht. Doch dann holte er den Königsvogel runter.

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Eine der begehrten Majestätenketten des St. Johannes Schützenvereins Saßmicke zu tragen, hatte sich Fabian Tichy auf die Fahne geschrieben. Beim Jungschützenkönigsschießen scheiterte der 24-Jährige am Ende an Simon Weber. Kein Grund zur Resignation, schließlich wurde noch ein hölzerner Aar im Kasten hochgefahren. Und schon geriet der Königsvogel, den er am Ende auch besiegte ins Visier des Konstruktionsmechanikers.

Die Konkurrenz war stark. Sven Kappestein, Stefan „Gummi“ Gummersbach, Lars „Bolli“ Bollmeyer und Svenja Kantzos setzten ebenfalls alles daran, den Aar aus dem Kugelfang zu holen. So manches Mal sah es aus, als sei das Wappentier besiegt. Bei jedem Schützen herrschte mucksmäuschenstille an der Vogelstange und die Schaulustigen fieberten dem Abfeuern der nächsten Patrone entgegen. Insgesamt 112 Schuss steckte der Königsvogel weg, bis Fabian Tichy die Arme in die Höhe streckte und jubelte. Mit ihm freut sich seine Frau Klaudia, die in gewisser Weise die Vorlage lieferte. Mit dem 29. Schuss entledigte sie den Aar seines linken Flügels und stieg dann aus dem Schießwettkampf aus.

Ein spannendes Schießen

Das neue Königspaar wohnt seit zwei Jahren in Saßmicke. Klaudia Tichy kommentiert den Wohnortwechsel: „Wir haben uns sofort heimisch gefühlt, engagieren uns in den Vereinen, da macht es Spaß.“ Zu seinen Hobbys zählt die neue Majestät das Vereinsleben und das Angeln und betonte vor dem finalen Schuss, dass er genau so entspannt, wie bei seinem Hobby ist. Kaiser Hans-Peter Grammel brachte die Geschehnisse an der Vogelstange begeistert auf den Punkt: „So ein spannendes Schießen hatten wir lange nicht mehr.“

Wesentlich schneller gab sich der Jungschützenkönigsvogel geschlagen. Nach 14 Minuten war mit dem 35. Schuss schon alles erledigt und Simon Weber triumphierte. Der 18-Jährige hatte im Kreise der Jungschützen beschlossen: „Ich schieße mit“. Gesagt, getan. Zu seiner Mitregentin erkor sich der angehende duale Student des Maschinenbaus die ebenfalls 18-jährige Marielle Mudra. Beide krönen mit der Jungschützenkönigswürde ihr gerade bestandenes Abitur.

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