Schützenfest

Schützenfest Würdinghausen: Große Freude bei Patrick Krohne

Das Königspaar Patrick und Sandra Krohne, flankiert von seinen Offiieren Christian Holderberg (links) und Thomas Wiesner vor dem Abmarsch beim großen Festzug.  

Das Königspaar Patrick und Sandra Krohne, flankiert von seinen Offiieren Christian Holderberg (links) und Thomas Wiesner vor dem Abmarsch beim großen Festzug.  

Foto: Nicole Voss

Würdinghausen.   Patrick Krohne ist glücklich. Im zweiten Anlauf ist es ihm geglückt, sich die Königswürde in Würdinghausen zu sichern

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„Es war ein Herzenswunsch von mir Schützenkönig in Würdinghausen zu werden“, strahlte Patrick Krohne am gestrigen Sonntag vor dem großen Festzug durch den geflaggten Ort. Die Voraussetzung dafür, als strahlende Majestät, begleitet von seiner Frau und Königin Sandra durch den Ort zu marschieren, hatte der 39-Jährige am Samstag geschaffen.

Nach seinem ersten, vergeblichen Anlauf im Jahr 2017 für ein Jahr die Königskette des Schützenvereins Würdinghausen zu tragen, war der selbstständige Tischler bereit für den zweiten Versuch. Und der war auch von Erfolg gekrönt. Nach 50 Minuten gab sich der Königsvogel zur Freude von Patrick Krohne geschlagen. Bis dahin knallten die Büchsen 75 Mal.

Auch Martin Lawicki, Niklas Reichling und Klaus Forst hatten es drauf abgesehen, die Kette des ausgeschiedenen Königs Matthias Neuhaus zu übernehmen. Den drei Mitbewerbern bleibt nur der Trost, es im nächsten Jahr noch einmal zu versuchen.

Selber Holzvögel gebaut

Für Patrick Krohne war es der passende Zeitpunkt den Vogel zu schießen. 23 Jahre hatte er selber die Vögel für die verschiedenen Majestäten gebaut und wurde zu dem für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Im vergangenen Jahr legten die Anwärter zum letzten Mal auf einen „seiner“ hölzernen Aare an. In seiner Freizeit wandert die neue Majestät gerne und zählt Fußball zu seinen Hobbys. Die Königsfamilie komplettieren die Kinder Alina und Louis.

Noch ein Kuriosum am Rande: Die Straße „Alter Königsberg“ bleibt in den nächsten Jahren sicherlich als Königsallee in den Köpfen der Schützen. Denn zum dritten Mal in Folge wohnt der neue Schützenkönig in genannter Straße. Die Preise schossen Vorjahreskönig Matthias Neuhaus (Apfel), Herbert Beckmann (Krone) und Felix Beste (Zepter).

Die Jungschützen feierten ihre neue Majestät Alexander Lazzaro. Der 22-Jährige strahlte mit der Sonne um die Wette.

Und das hatte auch seinen guten Grund. „Ich habe meine altersbedingt letzte Chance genutzt“, freute sich der Elektroniker, der seit seinem 16. Lebensjahr versuchte den Jungschützenkönigsvogel zu erlegen und nun endlich sein Ziel verwirklicht hat.

Kurzer Prozess

Die Jungschützen machten kurzen Prozess. In 30 Minuten feuerten die 15 Bewerber 27 Patronen ab und schon war das Ende des Wappentieres besiegelt. Mit der alles entscheidenden Trophäe holte sich Alexander Lazzaro auch die Krone. Das Zepter ging an Felix Lazzaro und der Apfel an Florian Steinhanses. Alexander Lazzaro zählt das Motorradfahren zu seinen Hobbys und ist Mitglied im Königsclub „Feuer frei“.

Langjährige Mitglieder

Auf eine langjährige Mitgliedschaft blicken Walfried Nelles (65 Jahre), Günter Behle (60 Jahre), Andreas Beckmann, Detlev Beckmann, Elmar Beckmann, Roland Beier, Martin Guntermann, Stefan Göckeler, Gerhard Huhn und Georg Nelles (40 Jahre) zurück.

Außerdem sind Matthias Behle, Markus Berg, Michelangelo Bruno, Manuel Bulle, Markus Kinner, Patrick Krohne sowie auch Alexander Ringbeck seit insgesamt 25 Jahren im Verein.

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