Pastoralvereinbarung

Warum sich der Pastoralverbund Olpe auf Sonntag freut

Die Steuerungsgruppe mit Dr. Stefan Reißner, Andrea Hoffmann, Pastor Martin Neuhaus, Markus Feldmann, Anna Wiese, Vikar Michael Kammradt, Susanne Schönauer, Pfarrer Clemens Steiling (von links). Nicht auf dem Bild ist Peter Grebe.

Die Steuerungsgruppe mit Dr. Stefan Reißner, Andrea Hoffmann, Pastor Martin Neuhaus, Markus Feldmann, Anna Wiese, Vikar Michael Kammradt, Susanne Schönauer, Pfarrer Clemens Steiling (von links). Nicht auf dem Bild ist Peter Grebe.

Foto: Lea Lütticke

Olpe.  Die vom Erzbischof in Kraft gesetzte Pastoralvereinbarung wird im Gerätehaus der Olper Feuerwehr von Prälat Thomas Dornseifer überreicht.

„Wozu bist du da, Kirche in Olpe?“ – Seit drei Jahren stellt sich der Pastoralverbund Olpe diese Frage. Damals wurde im Technikum der Firma Kemper ein Zukunftsworkshop zu diesem Thema gestaltet. Somit entstand ein Arbeitsprogramm für einige Jahre, welches in Gruppenarbeit mit Gemeindemitgliedern heute noch bearbeitet wird.

Die Entwicklung des Zukunftsbildes ist eine Initiative des Erzbistums Paderborn und mündete im Dezember 2018 in der Verabschiedung einer sogenannten Pastoralvereinbarung. In dieser wurden sowohl der aktuelle Stand, aber auch Visionen und Ziele des Pastoralverbundes niedergelegt.

Wortlaut auf der Homepage

Am Sonntag, 24. November, um 11 Uhr folgt nun der nächste Schritt: Im Gerätehaus der Feuerwehr der Stadt Olpe überreicht Prälat Thomas Dornseifer die vom Erzbischof in Kraft gesetzte Pastoralvereinbarung im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes. Dazu ist der gesamte Pastoralverbund herzlich eingeladen. „Für unsere Besucher stehen Stühle, Bänke und Stehtische bereit“, sagt Pfarrer Clemens Steiling, „Natürlich sind die Räumlichkeiten beheizt“. Allen Besuchern wird die 40-seitige Vereinbarung am Ende ausgehändigt. Im Anschluss ist sie auf der Homepage des Pastoralverbundes zu finden.

Zu Gast sind außerdem die Kirchenband „Crossover“ und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe. Wie bereits der Gottesdienst zum Auftakt, findet auch dieser gezielt an einem Ort des Alltags statt: „Der Ort soll Zeichen dafür sein, dass Kirche sich ganz wesentlich auch im Alltag vollzieht. Sie muss raus aus den gewohnten Bahnen und hin zu den Menschen“, sagt Markus Feldmann aus der Steuerungsgruppe. Parkplätze finden die Besucher hinter dem Feuerwehrhaus und auf dem Parkplatz (Olper Hütte 5) gegenüber.

Wünsche und Ideen bündeln

Die ehrenamtliche Steuerungsgruppe begann nach der Auftaktveranstaltung im März 2017 damit, Wünsche und Idee zu Themen zu bündeln. Somit kamen erste Zielvorstellungen zustande. Unter anderem gehörte die Gestaltung verschiedener pastoraler Orte, Gelegenheiten und Veranstaltungen dazu. Den Anfang machte der St.-Martins-Umzug mit einem neuen Konzept.

Kommunikation und Internetauftritt spielen eine besondere Rolle. Deshalb wurde die Homepage von Lukas Wrede, Karl-Heinz Neuhaus und Simon Rademacher überarbeitet. Viel Werbung werde durch WhatsApp-Gruppen und kleine YouTube-Videos gemacht, sagt Feldmann.

Nun ist der Gemeinderat für das Erreichen der Ziele verantwortlich, die Steuerungsgruppe beobachtet das Geschehen jedoch weiterhin. „Es handelt sich um einen ständigen Prozess und Reflexion. Aktuell haben wir eine Station erreicht und können für die nächsten Jahre Prioritäten setzten“, erklärte Steiling.

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