Glaube

22 Menschen lassen sich an „Letmather Lebensader“ taufen

An drei Stellen wurde am Pfingstsonntag im Rahmen des Freiluftgottesdienstes an der Lenne getauft. Die Familien und Paten wurden jeweils auf die Stufen, die ins Wasser führen, gebeten.

An drei Stellen wurde am Pfingstsonntag im Rahmen des Freiluftgottesdienstes an der Lenne getauft. Die Familien und Paten wurden jeweils auf die Stufen, die ins Wasser führen, gebeten.

Foto: Jennifer Katz

Letmathe.   Zahlreiche Schaulustige verfolgen am Pfingstsonntag das Fest der evangelischen Kirchengemeinde von der Lennebrücke aus.

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Einen schöneren Rahmen für eine Taufe kann es kaum geben: am Ufer der Lenne, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Die evangelische Kirchengemeinde Letmathe hatte das Fest für Pfingstsonntag organisiert und zahlreiche Familien hatten das Angebot genutzt. 21 junge Menschen und eine erwachsene Person wurden in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Angemeldet waren ursprünglich sogar 25 Täuflinge, von denen jedoch drei wegen eines Krankheitsfalls absagen mussten.

Aufforderung zur Rückbesinnung auf Ursprünge

Pfarrer Burckhardt Hölscher erklärte in seiner Begrüßung, dass Pfarrerin Birgitt Johanning den Beinamen „Letmather Lebensader“ für die Lenne geprägt habe, nachdem sie ihren Dienst vor drei Jahren angetreten hatte. Hölscher betonte, dass es „eine Freude“ sei, dass die Lenne zurückgeholt worden sei in das Zen­trum des Stadtteils und in das Bewusstsein der Menschen. „Wasser ist Leben“, erklärte er und forderte zur Rückbesinnung auf die Ursprünge der Taufe auf. „Zurück zur Quelle, legen wir allen Ballast des Alltags ab.“

Und auch das Pfingstfest führe nach draußen und die Menschen zusammen – ein willkommener Anlass, um von „der Posterei und allem, was wir sonst noch tun, um Aufmerksamkeit zu bekommen,“ einmal abzulassen.

Dank an Helfer innerhalb und außerhalb der Gemeinde

Pfarrer Hölscher dankte den Mitgliedern der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft und der Malteser für ihre Unterstützung, ebenso wie denjenigen aus der Gemeinde, die zum Gelingen des Festes – ob durch Musizieren, Organisieren oder „Schleppen“ – beigetragen hatten.

Er, Pfarrerin Birgitt Johanning und Pfarrer Jörg Ellmer baten im späteren Verlauf des Gottesdienstes die Täuflinge, ihre Paten und die Familien an drei Stellen auf die Stufen, die in die Lenne führen, um das Sakrament zu spenden.

Neben den Gottesdienstbesuchern, die unter der Lenne-Brücke auf Bänken Platz genommen hatten oder dahinter standen, waren zahlreiche Schaulustige gekommen, um das Fest zu verfolgen.

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