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2200 Euro für lehrreiche Erholung

Thorsten Schick (v. li.) und Karsten Meininghaus überreichen Bewilligungsbescheid und  Spende  an  Wolfgang Helmering, Ilona Höche und Tobias Echtermann vom Heimatverein.

Thorsten Schick (v. li.) und Karsten Meininghaus überreichen Bewilligungsbescheid und Spende an Wolfgang Helmering, Ilona Höche und Tobias Echtermann vom Heimatverein.

Foto: Alexander Barth / IKZ Alexander Barth

Dröschede.  Der Heimatverein Dröschede erhält Zuschlag für Fördermittel und Spende für Naturlehrpfad.

Das Naherholungsgebiet in Dröschede ist gerade an Tagen, an denen die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt, für viele Anwohner ein willkommener Rückzugsort: Wald, ein Spielplatz und Spazierwege machen den Aufenthalt zu einer Gelegenheit, leere Energiespeicher neu zu befüllen. Der Heimatverein Dorf Dröschede bemüht sich darum, noch etwas darüber hinaus zu bieten – etwa den Naturlehrpfad, der Besuchern mit Infotafeln Wissenswertes über den Lebensraum Wald vermitteln soll.

Antrag wurde in drei Monaten bewilligt und bearbeitet

In die Pflege des Naherholungsgebietes investiert der Verein viele ehrenamtliche Arbeitsstunden, aber ohne finanzielle Aufwendungen sind den Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Deshalb hatte sich das Team um die Vorsitzende Ilona Höche Ende Februar um Mittel aus dem Heimatförderprogramm des Landes NRW beworben – und Ende Mai den Zuschlag für 2000 Euro zur Erneuerung des Lehrpfades erhalten. „Allein, dass der Antrag so schnell bearbeitet worden ist, zeigt, wie gut das Projekt angekommen ist“, bemerkte der stellvertretende Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Thorsten Schick (CDU), der den Bewilligungsbescheid des Landes offiziell überreichte. Mit dabei war Parteikollege Karsten Meininghaus, der 200 Euro oben drauf legte – eine Spende, die auf dem Sommerfest des CDU-Stadtverbands zusammengekommen ist.

Diese Wertschätzung mag etwas damit zu tun haben, dass der Heimatverein die Tafeln nicht als passive, unverbundene Informationsschnipsel präsentiert, wie Wolfgang Helmering erläutert: „Wir haben ein Quiz daraus gemacht. Die Auflösung gibt es an der letzten Station.“ Das Naherholungsgebiet werde von einem gemischten Publikum frequentiert, berichtete Helmering: „Auch junge Leute kommen zu uns, nicht nur aus der Nachbarschaft, sondern auch aus Iserlohn, Lössel und Hemer. Neulich bin ich mit einer syrischen Familie ins Gespräch gekommen. Die Mutter hat mich gefragt, ob ich der Förster bin“, erinnert er sich und lacht, als er die Anekdote vorträgt.

Ilona Höche betonte die Bemühungen des Vereins um die Pflege des Geländes: „Wir halten hier eine Fläche von 1,4 Hektar sauber. So reinlich wie bei uns ist es an vielen anderen Orten in der Stadt nicht.“ Aufmerksamkeit für das Naherholungsgebiet erwarten die Dröscheder auch durch den Deutschen Wandertag, der seit gestern bekanntlich in Winterberg und Schmallenberg stattfindet.

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