Unfall

62-Jährige schwebt nach Frontalzusammenstoß in Lebensgefahr

Die Kalthoferin war mit ihrem roten Ford B-Max auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem weißen Seat Mii (im Hintergrund) frontal kollidiert.

Foto: Feuerwehr Iserlohn

Die Kalthoferin war mit ihrem roten Ford B-Max auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem weißen Seat Mii (im Hintergrund) frontal kollidiert. Foto: Feuerwehr Iserlohn

Grürmannsheide.   Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine 62-jährige Kalthoferin bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der Rote­hausstraße.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine 62-jährige Kalthoferin bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der Rote­hausstraße.

Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zudem ihre Mitfahrerin, eine 56-jährige Kalthoferin, sowie eine 20-jährige Hohenlimbur­gerin aus dem entgegenkommenden Auto schwer verletzt. Zeitweise waren wegen des Unfalls 51 Feuerwehrleute aus drei Städten im Einsatz.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war die 62-Jährige mit ihrem Ford B-Max in Richtung Rotes Haus unterwegs, als sie gegen 16.38 Uhr in Höhe von Haus Nr. 44, wo die Straße leicht nach rechts schwenkt, auf die Gegenfahrbahn geriet und im weiteren Verlauf mit dem Seat Mii der Hohenlimburgerin frontal zusammenstieß. Weiteres zur Unfallursache konnte die Polizei noch nicht sagen. An der Unfallstelle gilt Tempo 70.

Anwohner, die den Crash gehört hatten, alarmierten Polizei und Feuerwehr, eilten zur Unfallstelle und halfen der 20-Jährigen aus dem Seat sowie der 56-Jährigen, die auf der Rückbank gesessen haben soll, aus dem Ford. Die 62-jährige Fahrerin war hingegen eingeklemmt und musste sehr aufwendig aus ihrem Auto befreit werden. „Denn bei diesen neuen Fahrzeugen ohne B-Säule sind alle anderen Karosserieteile verstärkt, wodurch das Aufschneiden und Spreizen entsprechend länger dauert“, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Mario Melzer.

Rettungswagen aus Hemer und Schwerte angefordert

Währendessen lief natürlich bereits die notärztliche Versorgung der 62-Jährigen und der beiden anderen schwerverletzten Frauen. Neben einem Rettungswagen aus Iserlohn waren auch der Notarzt aus Letmathe sowie dann auch der um kurz nach 17 Uhr alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 8 schnell vor Ort. Da zum Zeitpunkt des Unfalls alle anderen Rettungsmittel der Iserlohner Feuerwehr jedoch bereits im Einsatz waren, musste je ein Rettungswagen aus Schwerte und aus Hemer angefordert werden. Aufgrund der Grippewelle standen in den nächstgelegenen Krankenhäusern keine freien Betten zur Verfügung, so dass die Seat-Fahrerin ins Marienkrankenhaus nach Schwerte und die Ford-Mitfahrerin sogar ins Kreiskrankenhaus nach Lüdenscheid gebracht werden mussten. Nachdem auch die 62-Jährige aus dem Wrack befreit werden konnte, wurde sie aufgrund des erlittenen Polytraumas, also mehrerer schwerster, darunter innerer Verletzungen, mit dem Rettungshubschrauber, der auf einer Wiese neben der Straße landen konnte, in die Unfallklinik Dortmund-Nord geflogen.

Die Berufsfeuerwehr wurde bei der technischen Rettung, der Sicherstellung des Brandschutzes an der Unfallstelle wegen möglicher auslaufender brennbarer Flüssigkeiten sowie der Verkehrsabsicherung und später noch der Ausleuchtung des Unfallortes für die Unfallaufnahme durch die Polizei von den Löschgruppen Letmathe, Oestrich und Stübbeken unterstützt. Die Löschgruppen Iserlohner Heide und Bremke sicherten die Einsatzbereitschaft auf der Feuerwache. Die Rote­hausstraße war fast drei Stunden lang gesperrt. Die Autos haben nur noch Schrottwert, der Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik