Oestrich. Die Polizei kontrollierte in Iserlohn-Oestrich Lkw, die Gefahrengut transportierten. Ein Fahrzeug fiel den Beamten dabei aus mehreren Gründen auf

Beamten des Verkehrsdienstes aus Iserlohn führten am Dienstag, 15. November, um 11.17 Uhr gezielte Verkehrskontrollen auf der B236 in Oestrich durch. Das Augenmerk lag hierbei auf der Kontrolle von Gefahrgutbeförderungen. In diesem Rahmen kontrollierten die Beamten einen Lkw aus Witten. Auf der Ladefläche befanden sich diverse Fässer mit Säuren und anderen umweltgefährlichen Stoffen.

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Die Beamten stellten mehrere gefahrgutrechtliche Verstöße fest, unter anderem waren die Ausrüstungsgegenstände unvollständig und die Feuerlöscher schon über ein Jahr abgelaufen. Während der weiteren Kontrolle fiel auf, dass der Fahrzeugführer aus einem Drittstaat (Serbien) und damit nicht aus der Europäischen Union kam. Die Einreise lag bereits mehr als 6 Monate zurück, so dass er einen neuen Führerschein benötigt hätte. Dieser lag jedoch nicht vor.

Iserlohner Polizei schreiben Anzeige gegen Unternehmer und Fahrzeugführer

Neben den Ordnungswidrigkeitenanzeigen legten die Beamten, nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen, auch zwei Strafanzeigen gegen den Unternehmer und den Fahrzeugführer wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Die Weiterfahrt wurde damit direkt aus zwei Gründen untersagt. Zum einen auf Grund der Gefahrgutverstöße, zum Anderen wegen der fehlenden Fahrerlaubnis.

Auch solche speziellen Kontrollen sind Teil der täglichen Arbeit der Polizei im Märkischen Kreis und führen auch immer wieder zu gravierenden Feststellungen