Letmathe/Hagen. Der 33-jährige Letmather, der wegen Drogengeschäften vor Gericht steht, muss wohl in eine geschlossene Entzugsklinik.

Am Ende der Strafsitzungen im Landgericht Hagen, in denen die umfangreichen Drogengeschäfte eines 33-jährigen Letmathers aufgearbeitet werden, darf seine kleine Tochter ihren Vater immer kurz sehen – noch immer auf Abstand, weil die Corona-Pandemie noch nicht ganz ausgestanden ist. Die Szene macht deutlich, dass die ganze Familie hinter dem Angeklagten steht, denn mit der Kleinen warten seine Frau und sein Bruder vor dem Gerichtssaal auf diesen kurzen Moment, der kaum mehr als ein „Hallo!“ erlaubt. Und es wird voraussichtlich noch länger dauern, bis der Familienvater seine Tochter auch zu Hause wieder in den Arm nehmen kann.