Letmathe. Der „Werkschor Auerweg“ setzt mit seinem Rio-Reiser-Programm einen starken Schlusspunkt unter die Kleinkunstreihe – im August soll es weitergehen.

Einen wunderbaren Saisonabschluss hat die Reihe „Kultur im Gewölbekeller“ am Dienstagabend mit dem „Werkschor Auerweg“ erlebt. Bereits zu vierten Mal war der Iserlohner Chor zu Gast und hatte dieses Mal mit „Mein Name ist Mensch“ eine Hommage an Rio Reiser vom Agit-Rock der frühen 70er Jahre über den „König von Deutschland“ bis zu den letzten Jahren in Fresenhagen mitgebracht. Und das ging in der intimen, sehr direkten Atmosphäre und besonderen Akustik des Gewölbes von Haus Letmathe nicht nur dem Publikum unter die Haut.

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Auch Andrea Albrecht, die im Vorstand desFördervereins Haus Letmathe für die Programmgestaltung der Kulturreihe zuständig ist, war von diesem stimmungsvollen Abschluss des ersten Halbjahres ganz angetan. Zumal dieser Abend auch wieder restlos ausverkauft war. Nach Corona, sagt sie, sei es auch für die Kultur im Gewölbekeller schwieriger geworden. Das Publikumsverhalten habe sich spürbar verändert, viele entschließen sich erst kurz vorher für einen Konzertabend, an die Vor-Corona-Zeiten, als die komplette Reihe schon kurz nach dem Vorverkaufsstart weitgehend ausverkauft war, habe man noch nicht wieder anknüpfen können. Einige sehr schöne Abende seien in diesem ersten Halbjahr trotz sehr hoher Qualität leider nicht ganz voll geworden. Diejenigen, die gekommen waren, hätten aber immer ein tolles Konzert erlebt.

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So soll es auch im kommenden zweiten Halbjahr werden. Das Programm dafür steht bereits weitgehend und soll im Juli zum Vorverkaufsstart veröffentlicht werden. Im August soll es dann mit einem Jazz-Abend losgehen.