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Auf der Kilianskirmes geht es hoch hinaus

Der „Ghost Rider“ ist die richtige Anlaufstelle für alle Kirmesfreunde, die auf Kopfüber-Fahrspaß stehen. Seinen Standort bekommt das Fahrgeschäft auf dem Parkplatz der Sparkasse.

Foto: Markus Wassmuth

Der „Ghost Rider“ ist die richtige Anlaufstelle für alle Kirmesfreunde, die auf Kopfüber-Fahrspaß stehen. Seinen Standort bekommt das Fahrgeschäft auf dem Parkplatz der Sparkasse. Foto: Markus Wassmuth

Letmathe.   Ein Riesenrad ist wieder dabei und auch der „Aviator“ garantiert eine fantastische Sicht über Letmathe.

„Aviator“, „Ghost Rider“, „Astro Liner“: Beim Blick auf die Attraktionen der 567. Letmather Kilianskirmes, die vom 13. bis 16. Juli gefeiert wird, sind „spacige“ Namen allgegenwärtig. Der große südwestfälische Innenstadtrummel hält wieder etliche Neuheiten, aber auch bewährte und beliebte Attraktionen parat.

Den häufig geäußerten Wunsch nach einem Riesenrad kann Kirmesorganisator Thomas Johannsen vom Ordnungsamt diesmal wieder erfüllen. Die Firma Sperlich aus Wittenberg baut ihr knapp 30 Meter hohes Exemplar „Wheel of Circus“ auf dem Platz vor dem Saalbau auf. Direkt daneben können Besucher, die zumindest virtuell noch höher hinauswollen im Weltraumsimulator „Astro Liner“ ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Ein paar Meter weiter auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse findet diesmal eine der Hauptattraktionen ihren Platz. Die Firma Löffelhardt aus Euskirchen präsentiert dort das Rundfahrgeschäft „Ghost Rider“. Bei voller Fahrt drehen sich die Fahrgäste hier seitlich um die eigene Achse – die einzige Möglichkeit, in diesem Jahr in Letmathe über Kopf zu fahren.

Schausteller kommen aus allem Himmelsrichtungen

Ebenso gelang es Thomas Johannsen, wieder ein Geschäft vom Typ „Hopser“ zu verpflichten. Aus Bad Homburg kommt die Firma Schell mit dem „Skipper“ und baut wie die beiden Vorgänger an der Ecke Friedensstraße auf. Vor dem ehemaligen Gewerbezentrum ist traditionell der Standort des großen Breakdancers der Firma Bonner aus Witten. Direkt daneben sorgt die total verrückte Baustelle „Krumm- und Schiefbau“ des Iserlohner Schaustellerunternehmen Theresia Hartmann und Söhne für Belustigung.

Herzkammer der Kirmes bleibt der Parkplatz Neumarkt, auf dem gleich vier große Fahrgeschäfte und der „Autoscooter“ von Rudi Isken aufgebaut werden – nicht nur in Letmathe der Treffpunkt der Jugend. Gleiches gilt auch für den nicht wegzudenkenden „Musik Express“ der Firma Wendler aus Unna.

In der Mitte der Fläche debütiert derweil die Firma Krämer aus Brandenburg mit ihrem Turmkettenflieger „Aviator“. Der befördert seine Fahrgäste auf 30 Meter Höhe und garantiert ebenso eine Aussichtsfahrt wie das Riesenrad am Saalbau. In die Lüfte geht es auch direkt gegenüber beim „Hip Hop Fly“. Die Drehschaukel, in der die Mitfahrer „suspended“ (also mit frei baumelnden Beinen) in die Höhe gewirbelt werden, feiert unter Regie der Firma Lagerin aus Hanau eine Rückkehr nach Letmathe.

Vorfreude auf die Kilianskirmes-Premiere

Eine weite Anreise verzeichnet die Firma Müller-Volklandt aus Chemnitz (Sachsen), die auf der Kilianskirmes den „Entertainer“ präsentiert. Das familientaugliche Rundfahrgeschäft ist den intensiven Kirmesgängern unter den Letmathern von einem einmaligen Auftritt des „Magic“ zur Jahrtausendwende bekannt. Vor Beginn dieser Saison gestalteten die Sachsen das Karussell aus der Produktion des Bremer Herstellers Huss komplett um und setzten bei diesem Erfolgsgeschäft optisch neue Reize.

Schon beim Gespräch vor einigen Wochen auf der Dortmunder Osterkirmes freute man sich bei der Firma Müller-Volklandt auf das Letmathe-Debüt.

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