Empfang

Auftakt eines besonderen Jahres in der Grüne

Der Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Grüner Ortsvereine im Feuerwehr-Gerätehaus.

Foto: Tim Gelewski

Der Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Grüner Ortsvereine im Feuerwehr-Gerätehaus.

Grüne.   Das 150-jährige Jubiläum der Dechenhöhle ist beim Neujahrsempfang Ortsvereine bestimmendes Thema

Es wird ein besonderes Jahr werden für Letmathe und insbesondere die Grüne, so viel war schon vorher klar, und auch beim traditionellen Neujahrsempfang der Grüner Ortsvereine war das Jubiläum der Dechenhöhle, deren Entdeckung 1868 sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt, das bestimmende Thema.

Zunächst jedoch begrüßt Berndt Schlüter, 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, am Sonntagmittag die zahlreichen Gäste im mehr als gut besuchten „Feuerwehr-Center“. „Es ist das erste Mal, dass wir hier sind“, freut sich Schlüter schon vorab über die Premiere – doch sei sie ja gewissermaßen folgerichtig, stand die Errichtung des Gebäudes doch einst unter der Prämisse, das Ortsleben zu fördern und die Vereine zu unterstützen.

„Schätze nicht übersehen, über die wir verfügen“

Und so gilt der Dank Schlüters gleich eingangs vor allem den beiden Grüner Löschgruppen als Gastgeber, natürlich aber auch den anderen Sponsoren und Unterstützern. Schlüter begrüßt auch zahlreiche Ratsmitglieder und die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag. Für die Besucher gibt es Bier, Kaffee, Senfsuppe und mehr.

Das Grußwort der Stadt überbringt dann der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler (SPD). In seiner Ansprache erinnert er an die im Ort wohlbekannte Geschichte, wie vor 150 Jahren zwei Bahnarbeiter zunächst einen Spalt im Fels entdecken, der sich als ein Eingang zur später so benannten Dechenhöhle herausstellen sollte.

Seither ist viel passiert – das zwischenzeitlich drohende Aus der Höhle, die Einrichtung eines Höhlenmuseums, das Etablieren zahlreicher Veranstaltungen mit Hilfe des Fördervereins, die heute dafür sorgen, dass die Höhle als lokales Aushängeschild weit über die grenzen Iserlohns hinaus eine Marke ist.

„Wir dürfen die Schätze nicht übersehen, über die wir verfügen“, sagt Scheffler – ein Grund, warum die Stadt den Förderverein im Jubiläumsjahr noch stärker unterstützen wolle. An Ingeborg Löhr, Schatzmeisterin beim Förderverein, und Dr. Stefan Niggemann, den Geschäftsführer der Dechenhöhle, übergibt Scheffler einen Spende von der Stadt.

Berndt Schlüter gibt anschließend noch einen Rückblick auf das vergangene Jahr, aber auch einen Ausblick auf die weiteren Themen der Arbeitsgemeinschaft der Grüner Ortsvereine. Das traditionelle Aufstellen und Erleuchten eines Weihnachtsbaumes am Abend des ersten Advents am Kreisel, natürlich der Neujahrsempfang und vieles mehr — „ohne den guten Zusammenhalt der grüner Ortsvereine wäre vieles hier undenkbar“, sagt Schlüter.

Und so wolle man auch das Eiserne Kreuz im neu begonnen Jahr weiter im Blick behalten. Wie berichtet und von den Ortsvereinen lange herbeigesehnt, ist das Kreuz inzwischen beleuchtet. Allerdings wünscht man sich bei der Arbeitsgemeinschaft weiterhin die Beschneidung der Bäume am Hang, die die Sicht auf das Kreuz verdecken.

Auch die verkehrliche Situation an der Düsingstraße ist weiter Thema in der Grüne. Aufgrund parkender Fahrzeuge sei ein fließender Verkehr zeitweise nicht mehr möglich, klagt Schlüter. Angesichts dieser Situation hält er die Aussage der Stadt, dass eine Absenkung von Bordsteinen zu kostspielig sei, für nicht akzeptabel.

Dr. Stefan Niggemann kündigt für das Jubiläumsjahr in der Dechenhöhle ein umfängliches Programm an, das bald bekanntgegeben werden soll. Neben der etablierten Veranstaltungen werde es einige besondere Events geben.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik