Kunst

Ausstellung in Letmathe – Margit Budel fängt Augenblicke ein

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Margit Budel und Michael Haupt, Direktor Privatkundenbetreuung, freuen sich über die neue Ausstellung in der Sparkasse. Menschen und Tiere sind die Lieblingsmotive der Künstlerin.

Margit Budel und Michael Haupt, Direktor Privatkundenbetreuung, freuen sich über die neue Ausstellung in der Sparkasse. Menschen und Tiere sind die Lieblingsmotive der Künstlerin.

Foto: Alexander Barth / IKZ

Letmathe.  Margit Budel aus Hennen stellt eine Auswahl ihrer Werke in der Sparkassenfiliale an der Hagener Straße aus.

Die Ausstellung in der Sparkassenfiliale an der Hagener Straße hat abermals einen Wechsel vollzogen. Derzeit sind dort Bilder von Margit Budel zu sehen. Die 70-Jährige aus Hennen hat in Schwerte früher selbst eine Zeit lang bei der Sparkasse gearbeitet und im Jahr 2000 ein freies Studium der Malerei aufgenommen, aus Interesse und für einen kreativen Ausgleich in der Freizeit. Seit 2008 bestückt Margit Budel Ausstellungen im Raum Iserlohn, 2010 wurde sie Mitglied im Kunstverein.

„Menschen und Tiere sind mein Hauptthema“, erklärt die Künstlerin, während sie an Eisbären, Kühen, Schafen, Vögeln und Insekten entlang führt, aber auch an Porträts und Alltagsszenen. Die Bilder haben ganz unterschiedliche Größen und Formate, aber eins haben sie gemeinsam: „Ich male nur mit Acryl. Das klappt gut, und für den langen Trocknungsprozess von Öl fehlt mir die Geduld“, sagt die Hennenerin halbernst. Und noch ein Detail trifft auf fast alle Werke von Margit Budel zu: die Fotografie als gestalterischer Zwischenstopp. „Ich fotografiere selbst, nehme aber oft auch Aufnahmen aus der Zeitung, Büchern oder anderswo als Grundlage“, erklärt sie. Die Inspiration für die Eisbären stammt etwa aus einem Tierbuch, die Menschen auf den Bildern kennt sie teils persönlich, teils aber auch nicht.

„Das ist im Moment mein Lieblingsbild“, sagt sie vor einem Motiv mit Kontrasten: Ein quicklebendiger Mann mit dunkler Haut und dunkler Kleidung, Hut und Brille steht im Profil hinter einer Skulptur – unbelebt, heller Marmor, ohne Accessoires. Die Szene hat sie in einer TV-Reportage über Museen gesehen, abfotografiert und malerisch umgesetzt. Auch Street-Art fasziniert Margit Budel. Wenn sie Bilder verkaufe, spende sie zehn Prozent an das Iserlohner Frauenhaus, verspricht die Künstlerin.

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