Stadtentwicklung

Café-Bauantrag steht vor der Genehmigung

Die zu bebauenden Flächen sind gerodet. In diesem Bereich wird ein neuer Parkplatz entstehen.

Foto: Oliver Bergmann

Die zu bebauenden Flächen sind gerodet. In diesem Bereich wird ein neuer Parkplatz entstehen.

Letmathe.   Stadtumbau West: An der Fingerhutsmühle wird erst nach den Sommerferien mit den Bauarbeiten begonnen.

Die Bäume sind gefällt und reichlich Gestrüpp abgeschnitten. Gut zwei Wochen sind seit den ersten Maßnahmen zum Bau des Cafés am Lenneufer und des neuen Parkplatzes auf dem Regenrückhaltebecken an der Fingerhutsmühle vergangen – zwei Wochen, in denen es augenscheinlich keine weiteren Fortschritte gegeben hat.

Auf Nachfrage der Heimatzeitung nahm Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke Stellung zu den nächsten Schritten. „Für das Café liegt uns der Bauantrag vor, demnächst wollen wir in genehmigen. Damit ist in den nächsten ein bis zwei Wochen zu rechnen.“ Grünes Licht werde gegeben, wenn Punkte wie Statik und Brandschutz in Ordnung sind. „Der Investor als Bauherr setzt sich dann mit den Bauunternehmen in Verbindung, die einen gemeinsamen Zeitplan festlegen.“ Die Stadt sei dann aus dem Spiel. Laut Janke verfolge der Investor das Ziel, noch in diesem Jahr, etwa in der Vorweihnachtszeit, die ersten Gäste in Letmathe begrüßen zu dürfen.

Anders der Bau des Parkplatzes – hier tritt die Stadt als Bauherr auf. Sobald der Stadtrat den Baubeschluss gefasst habe, werde die Maßnahme ausgeschrieben. „Wir gehen davon aus, dass die Auftragsvergabe vor den Sommerferien erfolgen wird und dass es nach den Ferien losgehen kann.“ Rund um die Kilianskirmes im Juli werden die Schausteller also letztmals in gewohnter Umgebung ihr Quartier aufschlagen. Auch die Fertigstellung des Parkplatzes ist zum Jahresende hin vorgesehen, schließlich sollen dort auch die Café-Besucher parken können. Erst dann werde man sich dem Spielplatz widmen, dessen Freigabe im Frühjahr 2019 erfolgen soll.

In der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am vergangenen Mittwoch wurde bereits die Empfehlung an den Stadtrat verabschiedet, die Baubeschlüsse zu fassen – sowohl für den Mehrgenerationen-Spielplatz, als auch für die Stadtspange West.

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