Dommusik

Chor schlägt Bogen zwischen Renaissance und Moderne

Der A-capella-Kammerchor der Universität Osnabrück – auf diesem Foto bei einem Auftritt in Oxford – kommt im Rahmen der Letmather Dommusik in die Pfarrkirche St. Kilian.

Der A-capella-Kammerchor der Universität Osnabrück – auf diesem Foto bei einem Auftritt in Oxford – kommt im Rahmen der Letmather Dommusik in die Pfarrkirche St. Kilian.

Foto: IKZ

Letmathe.   Zu einem besonderen Konzert lädt der Verein der Freunde des Kiliansdomes in der Reihe der „Letmather Dommusik“ für Sonntag, den 2. Februar, um 17 Uhr in den Lennedom ein.

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Zu Gast ist der A-capella-Kammerchor der Universität Osnabrück unter der Leitung von Joachim Siegel, der das Ensemble seit seiner Gründung 1985 leitet. Der homogene, ausdrucksstarke Klangkörper schlägt in seinen Programmen einen weiten Bogen von der Renaissance bis in die Moderne und wird dies auch bei seinem Konzert in Letmathe tun.

Die hervorragende Qualität des Chores unterstreichen nicht nur zahlreiche Auftritte im norddeutschen Raum, sondern auch Konzertreisen quer durch Europa, zuletzt 2013 bei einer Tournee in Südfrankreich. Die überzeugende Präsentation und klangliche Ausgewogenheit begründeten im letzten September den Gewinn des ersten Preises beim Landeschorwettbewerb in Niedersachsen.

Seine große Spannbreite wird der Osnabrücker Chor auch in Letmathe beweisen. Diese beginnt mit Johann Hermann Schein und seiner Kantate „Herr, lass‘ meine Klage für dich kommen“ von 1623, führt über ein „Gott sei uns gnädig“ von Johann Ludwig Bach, einem Vetter des großen Johann Sebastian, bis in die Spätromantik zu Peter Cornelius und seinen Requiem von 1872.

Der Chor setzt sich aber auch mit Werken zeitgenössischer Komponisten auseinander. Die Werke von Jozef Swider (*1930), Randall Stroope (*1953) und Urmas Sisask (*1960) bleiben trotz tonlicher und rhythmischer Besonderheiten der sangbaren und klangvollen Chortradition verpflichtet.

In zwei Pausen des Konzertes, in denen sich die Stimmen erholen, erklingt die Orgel von St. Kilian, auf der Gebhard Reichmann Musik von Gabriel Rheinberger und Georg Friedrich Händel spielen wird. Der Eintritt in das Konzert ist frei, eine Spende zugunsten des „Vereins der Freunde des Kiliansdomes“ und der Kirchenmusik ist aber gerne willkommen.

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