Literatur

Das Böse passiert vor der Haustür – und ist sehr unterhaltsam

Rudi Müllenbach hatte am Samstag zur Lesung mit Musik bei Denniger eingeladen und durfte sich bei der Vorstellung seines neuen Kriminalromans „Der Grubenteufel“ über ein volles Haus freuen.

Rudi Müllenbach hatte am Samstag zur Lesung mit Musik bei Denniger eingeladen und durfte sich bei der Vorstellung seines neuen Kriminalromans „Der Grubenteufel“ über ein volles Haus freuen.

Foto: Stefan Janke

Letmathe.   Rudi Müllenbach liest bei Denniger aus seinem neuen Krimi „Grubenteufel“ und liefert den Soundtrack noch live dazu.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ob die Herrn Polizeibeamten gekommen waren, um Tipps in Sachen Verbrecherjagd einzuholen oder einfach nur, um zwei Stunden lang spannend und humorvoll unterhalten zu werden, bleibt ihr Geheimnis. Verraten hat aber Autor Rudi Müllenbach, der im Oestricher Traditions-Gasthof Denniger am Samstag seinen vierten Kriminalroman „Grubenteufel“ vorstellte, dass nicht nur eine Szene hier im Gasthof spielt, sondern der Herr Menzel aus Letmathe doch tatsächlich als Kollege Munzel im Roman ermittelt.

Dass es für den bekannten Letmather Autoren, Musiker, Moderator und Kommentator ein Heimspiel werden würde, war ja klar, trotzdem war der seit kurzem im Unruhestand lebende Pädagoge doch überrascht, dass der Schankraum bis auf den letzten, für die Presse reservierten Platz gefüllt war.

Nicht wenige von denen, die Müllenbach lauschten, durften erstaunt feststellen, ein Teil seiner Geschichte geworden zu sein, mit anderem Namen zwar, aber für den „Insider“ durchaus zu erkennen. Überhaupt findet der Autor die Vorlagen für seine Heimatkrimis direkt vor der Haustür. Im neuen Buch zum Beispiel die Bettler-Kolonne, die täglich in der Stadt vom Chef „Janko“ zum Geld verdienen abgesetzt wird – bis eines Tages einer seiner Leute fehlt, und gleichzeitig die Leiche eines jungen Mannes mit südländischem Aussehen gefunden wird. . .

Seine Liebe zur Musik schwingt immer mit

Die Liebe zur Musik schwingt auch in seinem aktuellem Werk mit. So ist der Held ein „Supertramp“-Fan und sinniert gern über die „guten alten Musikzeiten“. So wird der Autor bei zum Sänger, wenn sein Protagonist das Autoradio anschmeißt. Dann stellt sich Müllenbach vors Mikro und singt „Just A Little Bit“. Deutlich mehr als nur ein bisschen hat es den Gästen und Freunden des Letmather Tausendsassas an diesem Abend gefallen. Und das ein oder andere Exemplar von „Grubenteufel“ ging am Ende signiert über den Tresen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben