Dem Erbe verpflichtet

Foto: IKZ

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Letmathe. Mit einer Spende von 1200 Euro beteiligt sich der Bauernverband der Vertriebenen am Wiederaufbau des Schlosses Lubowitz, dem Geburtshaus von Joseph von Eichendorff.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges war das Schloss in der Nähe von Ratibor nach russischem Artillerie-Beschuss abgebrannt und lediglich die Ruine galt seither als Gedenkstätte. Doch nun soll das Schloss in seiner ursprünglichen Gestalt wieder erstehen. Sechs Millionen Euro kosten Wiederaufbau und der spätere Unterhalt. Drei Millionen Euro will die EU beisteuern, soforn die gleiche Summe in einer deutsch-polnischen Gemeinschaftsanstrengung aus Spenden aufgebracht wird.

Auf deutscher Seite koordiniert die Stuttgarter Landsmannschaft der Schlesier die Spendenaktion und deren Aufruf ist bei Günther Hainke aus Hennen, Vorsitzender des hiesigen Bauernverbandes der Vertriebenen nicht ungehört verhallt. Auf seine Initiative haben die Mitglieder ebenso spontan wie tief in die Tasche gegriffen, und so sind innerhalb weniger Wochen die 1200 Euro zusammengekommen.

Den symbolischen Scheck konnte Günther Hainke dem Vorsitzenden des Eichendorff-Vereins Lubowitz, Leonhard Wochnik, im Ostdeutschen Museum im alten Letmather Rathaus überreichen. Der zeigte sich natürlich sehr dankbar, zumal Günther Hainke weitere finanzielle Hilfe in Aussicht stellte.

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