Neujahrsempfang

„Der Stadtteil lebt auf, hier lässt es sich leben“

Die Werbegemeinschaft Letmathe feierte mit 400 Gästen den Neujahrsempfang im Saalbau

Die Werbegemeinschaft Letmathe feierte mit 400 Gästen den Neujahrsempfang im Saalbau

Foto: Michael May

Letmathe.   Die Werbegemeinschaft mit dem 2. Vorsitzenden Rainer Großberndt feierte Jini Meyer und ein großes Jahr 2019, das alle erhoffen.

Ein Star aus Letmathe begeistert mit ihrem neuen Hit, engagierte Gymnasiasten bewirten die zufriedenen Gäste, um Geld für die Abifeier zu verdienen und ein zufriedener 2. Vorsitzender der 160 Mitglieder starken Werbegemeinschaft macht deutlich, dass sich Letmathe auf den Erfolgen des vergangenen Jahres nicht ausruhen werde. „Wir haben viel vor, wir packen wieder engagiert an“, hat Rainer Großberndt die Letmather beim Neujahrsempfang im Saalbau (wir berichteten) eingeschworen.

Die Letmather Künstlerin Jini Meyer hat Gemeinschaft, Geselligkeit und Freundschaft besungen zum Auftakt dieses besonderen Neujahrsempfangs – obschon es nicht beim letzten Glas bleiben wird, wie der Titel ihrer neuen Single verheißt. Denn in Letmathe dürfte 2019 noch mehr gefeiert werden als im vergangenen Jahr.

Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Letmathe
Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Letmathe

Der Kiliansdom wird in diesem Jahr fertig, die Letmather Kult-Band „Zoff“ wird ihren 40. Geburtstag auf der Bühne beim nächsten Brückenfest im September feiern, der „Day of Song“ wird größer, die Stadtspange West fertig, das neue R-Café am Fluss eröffnet, der Ruhr-Lenne-Radweg wird länger und der Saalbau selbst, in dem die Stadt(-Teil)-
Gesellschaft Letmathes am Wochenende das neue Jahr gefeiert hat, wird beim nächsten Neujahrsempfang 2020 moderner, schöner und auch klangvoller sein, wenn der Innenraum und auch die Technik modernisiert sein werden.

Am Bahnhof wird gearbeitet, der Landrat hat es gesehen

Die beliebte Veranstaltungshalle, mit den Gästen und Mitgliedern der Werbegemeinschaft bis auf den letzten Platz gefüllt, war der passende Ort für das Treffen, und sowohl Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens (SPD) als auch Landrat Thomas Gemke (CDU) lobten den Stadtteil, der für viele Letmather nach wie vor ihre eigene Stadt ist, als überaus attraktiv und zukunftsorientiert: „Letmathe lebt auf, hier lässt es sich gut leben“, sagt Ahrens. Landrat Gemke hat sich selbst versichert, dass der Bahnhof in diesem Jahr wirklich renoviert wird. „Ich wollte sehen, arbeiten die da. Ja, sie arbeiten.“ Das wird beim Empfang 2020 gefeiert werden.

Für Dirk Matthiessen, der seit drei Wochen neuer Leiter des Iserlohner Stadtmarketing ist, sind die Zahlen, die Rainer Großberndt vom Letmather Einzelhandel berichtet hat, beeindruckend – 25.000 Gäste beim verkaufsoffenen Sonntag zum Brückenfest, 13.000 beim City-Fest, 15.000 beim Sonntagseinkauf zur Kilianskirmes. In Iserlohn hat es 2018 nur für einen verkaufsoffenen Sonntag gereicht. „Wir haben uns ordentlich ins Zeug gelegt“, sagt Großberndt danke dafür.

Einer, der ein neues Kapitel in der Geschichte des Handels- und Gas­tronomie-Standortes Letmathe 2019 aufschlagen wird, heißt Serkan Yesil. Der Geschäftsführer des neuen R-Cafés will die Gäste am Fluss, die quasi auf dem Wasser sitzen, vom Frühsommer an begrüßen. „Ich bin sicher, dass ich dort oft meinen Feierabend genießen will“, kündigte Bürgermeister Ahrens an.

Zwei der drei stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Iserlohn leben in Letmathe. Beim Neujahrsempfang waren die Vizebürgermeister Thorsten Schick und Karsten Meininghaus (CDU) selbstverständlich dabei, so wie der Letmather Michael Scheffler, der als 2. stellvertretender Bürgermeister die Stadt repräsentiert.

Was bringt die Zukunft noch? Die Entwicklung von Genna geht voran, der städtebauliche Entwurf kommt im Frühjahr 2019.

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