Musik

„Die Daddys“ suchen noch musikalische Mitstreiter

James McGoldrick (v. li.), Till Moritz Lindemann und Mike Schmich wollen bald ihr erstes Konzert als "Die Daddys" geben.

James McGoldrick (v. li.), Till Moritz Lindemann und Mike Schmich wollen bald ihr erstes Konzert als "Die Daddys" geben.

Foto: Privat

Letmathe.  Eine Affinität zu Punk und Rock mit ein wenig Metal und Reggae sowie Partybereitschaft wären dafür nicht schlecht

Wer sich dem Proberaum an der Friedensstraße nähert, kann schon erahnen, wohin die Reise geht: Punk und Rock mit ein wenig Metal und Reggae werden bei „Die Daddys“ zu einer ganz eigenen Mischung vereint. „Wir machen ruhigere Songs bis hin zu schnell, laut, hart“, fasst Till Moritz Lindemann zusammen. Dass der Schlagzeuger und Backgroundsänger den selben Namen trägt wie der „Rammstein“-Frontmann, ist nur Nebensache, aber passt.

Seit Februar spielt der 24-jährige Berufssoldat zusammen mit dem Keyboarder James McGoldrick (27) und Mike Schmich (27), der für Gesang und Gitarre zuständig ist, in der Band. „Kennengelernt haben wir uns über die Punkszene am Fritz-Kühn-Platz. Dort habe ich schon beim Friedensfestival gearbeitet“, erzählt Lindemann. Die anderen beiden Bandmitglieder musizieren bereits seit mehreren Jahren zusammen.

James McGoldrick arbeitet in der IT-Branche und ist bei den „Daddys“ für die Kompositionen zuständig. „Jeder bringt was ein“, sagt Schmich, der eine Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer absolviert und jetzt zusätzlich auch das Geigenspiel lernt. „In der zehnten Klasse hatte mich ein Schulfreund gefragt, ob ich in seiner Punkband mitspielen will. Keiner von uns konnte ein Instrument spielen“, blickt er zurück. Bei Lindemann liegt die Musik quasi in den Genen, seine Eltern arbeiten als Musiker am Hagener Theater. So sitzt er nicht „nur“ am Schlagzeug, sondern spielt auch Trompete und Geige.

„Wir spielen nicht nach Noten“, betont Lindemann. Vieles bringen sich die Drei selbst bei. Beim Trio wollen sie es allerdings nicht belassen, sie suchen dringend einen Bassisten beziehungsweise eine Bassistin, willkommen wären auch noch eine Sängerin und eine zweite Gitarre. Durch die Suche nach Mitstreitern war auch der Bandname entstanden. „Wir haben gesagt, wenn wir da dann so 14-,15-Jährige sitzen haben, sind wir ja die Daddys“, erzählt Lindemann. Volljährig sollten neue Bandmitglieder mit Blick auf künftige Auftritte allerdings schon sein.

Auftritt im Hagener „Kultopia“ ist geplant

Im Hagener „Kultopia“ könnte es bald soweit sein, in einigen Wochen wollen „Die Daddys“ dort unter Corona-Bedingungen spielen. Fast ein ganzes Dutzend Eigenkompositionen gibt es bereits, die Texte sind allesamt Deutsch – geschrieben von Schmich während der Zugfahrten zur Arbeit.

Einen Wunsch haben die Drei an potenzielle Mitmusiker: Sie sollten für Blödeleien zu haben und einer Party nicht abgeneigt sein. Durch berufliche Abwesenheiten wird immer freitags beziehungsweise samstags geprobt. Auch eine gemeinsame Tour hat es schon gegeben.

Wer sich bei „Die Daddys“ melden möchte, erreicht sie über die gleichnamige Facebookseite und unter 0178/9373823.

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