Neujahrsempfang

Die Dröscheder wollen durchhalten

Die Theatervereins-Vorsitzende Anja Reinke-Kappenstein und der TuS-Vorsitzende Wolfgang Ströter moderierten den nachträglichen Neujahrsempfang der Dröscheder Ortsvereine in der Turnhalle Im Hütten.

Die Theatervereins-Vorsitzende Anja Reinke-Kappenstein und der TuS-Vorsitzende Wolfgang Ströter moderierten den nachträglichen Neujahrsempfang der Dröscheder Ortsvereine in der Turnhalle Im Hütten.

Foto: Michael May

Dröschede.  Ortsvereine holen Neujahrsempfang nach und stellen sich Herausforderungen. Dazu gibt’s einen Appell an die Vereine.

Die Vereine lassen sich nicht unterkriegen. Der Wille, allen Widrigkeiten zu trotzen, bildete die Kontur des verspätet abgehaltenen Dröscheder Neujahrsempfangs – bezeichnenderweise am dritten Veranstaltungsort innerhalb weniger Jahre. Der TuS hatte sich nach der kurzfristigen Schließung von Haus Potthoff ins Zeug gelegt, um den Termin noch im Januar zu ermöglichen. Der Vorsitzende Wolfgang Ströter signalisierte Bereitschaft, weiter auf die Bedürfnisse der Vereine einzugehen, bis eine Alternative gefunden ist.

Ob diese darin bestehen kann, Haus Potthof in Eigenregie zu übernehmen, konnte am Sonntag jedoch nicht erörtert werden. Zwar mangelte es nicht am Interesse der Anwesenden, jedoch blieben Vertreter der Erbengemeinschaft der Versammlung fern. Dass diese zwischenzeitlich zu einer gemeinsamen Linie gefunden haben, erscheint vor diesem Hintergrund unwahrscheinlich.

Wolfgang Ströter appellierte indes an die Vereine, im eigenen Interesse an der langfristigen Planung mitzuwirken: „Der Raum hier ist ein Dreivierteljahr im Voraus ausgebucht. Wir müssen wissen, was ihr wollt.“ Dasselbe gelte für bauliche Veränderungen, die nicht „mal eben hier und da“ aus dem Ärmel zu schütteln seien. Der Fall Potthoff müsse allen zur Mahnung dienen: „Stellt euch vor, ihr müsst plötzlich aus euren gewohnten Räumen raus.“

Mit gutem Beispiel voran ging Anja Reinke-Kappenstein. Die Vorsitzende des Theatervereins übernahm die Moderation in Vertretung von Kai-Uwe Herget und kündigte an, die Vereinstermine in regelmäßigen Rundmails an die Vorstände zu kommunizieren. Der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick (CDU) lobte das große Engagement in Dröschede und sicherte im Namen der Stadtverwaltung zu, den Ortsteil nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn derzeit Großprojekte wie die Parkhalle viel Aufmerksamkeit erforderten.

2019 steht hoffentlich das neue Gemeindehaus

Im Gepäck hatte er Urkunden für die Übungsleiter, die in den vergangenen Monaten beim TuS ihre Lizenz erworben hatten – vier davon aus Dröschede. Ulrich Stoewahs teilte aus dem Presbyterium mit, das Kirchcafé solle erhalten bleiben, es werde aber noch jemand für die Leitung gesucht. Der Baubeginn im Bereich der abgerissenen Adventskirche werde nur noch durch die Suche nach Handwerkern verzögert: „Es soll ja nicht so laufen wie mit dem Berliner Flughafen. Ich hoffe, 2019 sehen wir uns im neuen Gemeindehaus.“

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