Kirchen

Die Glocken läuten wieder

Die Glocken im Kiliansdom sind repariert. Zufrieden mit dem Klang sind (v. li.:) Theo Halekotte (Erzbistum Paderborn), Volker Bellebaum (Vorstand Kirchengemeinde), Dr. Gerd Best (Erzbistum Paderborn) und Manfred Bethge (Firma Petit und Edelbrock).

Die Glocken im Kiliansdom sind repariert. Zufrieden mit dem Klang sind (v. li.:) Theo Halekotte (Erzbistum Paderborn), Volker Bellebaum (Vorstand Kirchengemeinde), Dr. Gerd Best (Erzbistum Paderborn) und Manfred Bethge (Firma Petit und Edelbrock).

Foto: Privat

Letmathe.  Der Kiliansdom wartet nun mit einem sanierten Glockenstuhl auf.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Endlich klingt es rund: Die Glocken im Kiliansdom sind repariert, justiert und erfüllen jetzt die Erwartungen, die der Kirchenvorstand mit der Sanierung des Glockenstuhls verknüpft hatte.

Das berichtete am Mittwoch ein gut gelaunter Volker Bellebaum, der bis Dienstagabend die Ohren gespitzt hatte beim Probeläuten ab 17 Uhr – dafür waren nicht nur Mitarbeiter des Fachbetriebs Petit und Edelbrock aus Gescher, sondern auch Theo Halekotte und Dr. Gerd Best als Sachverständige des Erzbistums Paderborn in der Pfarrkirche im Einsatz und gaben ihren Segen. „Wir sind äußert zufrieden. Was Stahlglocken angeht, können wir jetzt mit dem Paderborner Dom mithalten“, frohlockte Bellebaum und deutete an, Letmathe könnte dabei sogar die Nase voraus haben. „Auf jeden Fall gehören wir damit zu den Vorreitern im Erzbistum.“

Volker Bellebaum begeistert von neuem Glockenstuhl

Nach dem Ungemach mit den defekten Klöppeln zeigte er sich überrascht, was sich am Ende mit dem neuen Glockenstuhl und der anderen Aufhängung hat bewirken lassen. Die Glocken hingen früher in einem Gerüst aus Stahl und drehten sich um eine horizontal mittige Achse, jetzt hängen sie frei in einem Stuhl aus Eichenholz. Die Bronzekissen, mit denen der Aufprall der Klöppel in der Haube gedämpft wird, funktionieren jetzt einwandfrei, der Ton ist insgesamt leiser und harmonischer.

Wer sich von den neuen Qualitäten einen Eindruck verschaffen möchte, darf sich auf ein kleines „Konzert“ am kommenden Samstag freuen: Anlässlich des internationalen Tages des Friedens soll es vom Kiliansdom zwischen 18 und 18.15 Uhr aus Leibeskräften ertönen. Was jetzt noch aussteht, ist der Austausch der defekten Schall-Luke, die im Laufe des Oktobers erfolgen soll. „Wir rüsten den Turm erst ein, wenn die fertig beim Maurer liegt, um die Dauer so kurz wie möglich zu halten“, verspricht Volker Bellebaum.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben