Spende

„Dom-Buch“-Verkauf bringt 5500-Euro-Spende ein

Franz-Josef Schlotmann (2.v.li.), Vorsitzender des Fördervereins Haus Letmathe überreichte den symbolischen Scheck an die Kirchengemeinde der St. Kilian Kirche.

Franz-Josef Schlotmann (2.v.li.), Vorsitzender des Fördervereins Haus Letmathe überreichte den symbolischen Scheck an die Kirchengemeinde der St. Kilian Kirche.

Foto: Carolin Meffert

Letmathe.  Mit dem Erlös des Buchverkaufs sollen die Restaurierungsarbeiten am Kiliansdom unterstützt werden.

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„Otto Krögers Engagement war geprägt von einem leidenschaftlichen Interesse für Letmathe und das kommt auch jetzt wieder zum Vorschein“, würdigte Franz-Josef Schlotmann, Vorsitzender des Fördervereins Haus Letmathe, den verstorbenen Otto Kröger. Der Letmather hatte 2016 das neue „Dom-Buch“ veröffentlicht und der Erlös aus dem Verkauf soll nach dem Willen des Verstorbenen dem Kiliansdom zugutekommen. Am Montagabend überreichte daher Franz-Josef Schlotmann im Gewölbekeller im Haus Letmathe den symbolischen Scheck mit einer Gesamtsumme von 5500 Euro an Pastor Frank D. Niemeier, Diakon Peter Trotier und Kirchenvorstandsmitglied Volker Bellebaum. In kleiner Runde erinnerten die Anwesenden an das enorme Engagement Krögers, das nun die Restaurierung auf die Zielgeraden führt. „Wir möchten uns für die schöne Idee bedanken, uns das Geld für die Sanierung des Kiliandoms zu geben“, sagt Pastor Niemeier. Dadurch, dass die Einnahmen des Buchverkaufs mit in die Restaurierung einfließen, wird auch Otto Krögers Engagement gewürdigt.

Otto Kröger hinterließ der Kirche ein großes Geschenk

Den Anwesenden im Gewölbekeller ist der Verstorbene besonders wegen seiner Zuverlässigkeit, Bescheidenheit und Zurückhaltung im Gedächtnis geblieben. Wenn es um einen Auftritt ging, hielt er sich möglichst in der zweiten Reihe auf, doch wenn es um die Arbeit ging, rückte er nach vorn. Das „Dom-Buch“ hatte der Letmather mit seiner letzten Lebenskraft ein Jahr vor dem Jubiläumsjahr fertiggestellt. Von seiner langen Krankheit hat er sich nie etwas anmerken lassen. „Ich habe ihn immer gefragt ‘Otto, warum machst du dir so einen Stress, das Buch fertig zu machen? Wir haben doch Zeit’“, erinnert sich Volker Bellebaum. Vermutlich hatte der Verstorbene gemerkt, dass seine Zeit nur noch begrenzt war und wollte das Buch unbedingt vor Weihnachten 2016 fertig haben, weil er sich auf dem Weihnachtsmarkt eine gute Resonanz erhoffte. Mit dem Buch hat er auch seiner Kirchengemeinde ein großes Geschenk gemacht. „Mit dem Buch hat er uns als Gemeinde vollkommen entlastet, da zu einem Jubiläum auch immer eine Festschrift erwartet wird. Mit seinem Buch hat er uns diese Aufgabe abgenommen und dafür sind wir ihm sehr dankbar“, erinnert sich Peter Trotier.

Das Geld aus der Spende soll jedoch nicht in den großen Topf für die Restaurierung mit einfließen. „Wir überlegen, ob das Geld vielleicht für ein bestimmtes Projekt innerhalb der Restaurierung verwendet wird“, erklärt Volker Bellebaum, der für die Restaurierung des Doms zuständig ist. Dass ein solches Projekt so viel Geld einbringt, damit hatte niemand gerechnet. Voraussichtlich soll der Kiliansdom mit einem Festakt am Pfingstsonntag neu eröffnet werden.

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