Hat russische Mafia Hände im Spiel ?

Doppelmord gerät wieder in den Fokus

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Letmathe. Wird in Kürze der Fall des Silvester-Doppelmordes, der 2005/2006 Letmathe erschütterte, neu aufgerollt?

Oberstaatsanwalt Reinhard Rolfes hat gestern auf Nachfrage der Heimatzeitung bestätigt, dass der Behörde eine Anzeige gegen einen Deutschen mit Migrationshintergrund vorliegt, der in den Fall verstrickt sein könnte. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin die Ermittlungen aufgenommen.

Ein Letmather Bürger (Name der Redaktion bekannt) brachte am 14. Dezember 2007 durch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft den Stein ins Rollen. Er verdächtigt den früheren Besitzer eines bordellartigen Betriebes in Genna, Kontakte zur russischen Mafia unterhalten und darüber den Doppelmord in Auftrag gegeben zu haben. Er wirft dem damaligen Chef des Etablissements Anstiftung zum Mord und überdies Menschenhandel vor.

Wie der Erstatter der Anzeige der Redaktion erklärte, hatte der Betreiber des „Etablissements” Kontakte zu Mehmet S. Ebendieser Mehmet S. war nach dem Doppelmord an Katja A. und Markus S. der Hauptverdächtige, wurde in dem Prozess 2006 jedoch freigesprochen.

Der Letmather gab gegenüber der Kriminalpolizei am 23. Juli 2007 und 13. August 2007 auch an, er wisse, dass Mehmet S. und seine Brüder Orhan und Necip S. den Besitzer des Etablissements „in der Hand gehabt” hätten und ihm über einen Dritten mitteilen ließen, „er solle alles Notwendige in die Wege leiten”.

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