Tradition

Ein besinnliches Weihnachtsfest „unter Tage“

Stimmungsvoll: In der Dechenhöhle warteten mehrere Musiker auf die Besucher.

Foto: Tim Gelewski

Stimmungsvoll: In der Dechenhöhle warteten mehrere Musiker auf die Besucher. Foto: Tim Gelewski

Letmathe.   Die Weihnachtlichen Führungen mit viel Musik locken Besucher im Minutentakt in die Dechenhöhle.

Der Schnee ist fort, die Schmelze und der nasse Boden oberhalb sorgen dafür, dass die Umschreibung Tropfsteinhöhle heute mal recht anschaulich zu erleben ist, weshalb viele der Besucher in der Dechenhöhle an Heiligabend die Mützen gleich auf lassen.

Dass trotzdem schnell weihnachtliche Stimmung aufkommt, liegt an diesem einmaligen Ort, der von den Organisatoren auch in diesem Jahr wieder so liebevoll hergerichtet worden ist. Kleine Gestalten und Tiere blicken auf jede Gruppe, die sich da durch die engen Gänge zwängt. Aus den Tiefen des Fels ist Musik zu hören, Kerzen erleuchten den Besuchern der jeweils über 30 Weihnachtlichen Führungen pro Tag an den Feiertagen den Weg.

Und der führt wie bekannt durch den tiefen Fels, für viele Besucher, oft Großeltern mit Enkelkindern, ist das eine liebgewordene Tradition. „Wenn ihr Glück habt, könnt ihr vielleicht sogar das Christkind sehen“, ermutigt dann Bernward Seidel die zahlreichen Kinder in den Gruppen, als er die Besucher auf der ersten Station in der „Wolfsschlucht“ begrüßt. Und in der Tat, wer seine Augen entlang der illuminierten Steinformationen wandern lässt, der kann hier so einiges entdecken, wenn auch das Christkind wohl anderweitig beschäftigt ist.

Weitere Stationen folgen, überall wird musiziert, werden Weihnachtslieder gesungen. Der Spielmann Michel mit seinem „Hümmelchen“, einer Art Dudelsack, wartet, auch das in Letmathe wohlbekannte Duo „Kriniza“ sorgt überall für zufriedene Mienen.

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