Steinbruch-Stopp

„Ein guter Tag für Letmathe“

Beim Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster: Rechts die Verlierer (Kalkwerke) , links die Gewinner (Bürgerinitiative).

Foto: IKZ

Beim Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster: Rechts die Verlierer (Kalkwerke) , links die Gewinner (Bürgerinitiative).

Letmathe.   Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster, das die Pläne der Kalkwerke für eine Steinbrucherweiterung in Letmathe zunichte macht, hat in der Iserlohner Politik Reaktionen der Freude ausgelöst.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die CDU-Letmathe freut sich sehr über die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Münster, die Erweiterungspläne der Hohenlimburger Kalkwerke zu stoppen. „Dies ist ein guter Tag für Letmathe, für die Anwohner am Dümpelacker und für die vielen Besucher des Naherholungsgebietes Ahm!“, machte CDU-Ortsunionsvorsitzender Karsten Meininghaus deutlich.

Dieser Erfolg sei zu ganz großen Teilen dem Engagement der Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm als Erholungsgebiet zu verdanken, hebt auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, Fabian Tigges, hervor. Aber auch der enge Schulterschluss zwischen allen politischen Parteien, dem Rat und der Verwaltung habe dieses Ergebnis möglich gemacht. „Jetzt können wir in Letmathe erst einmal beruhigt sein, denn eine Erweiterung auf das Iserlohner Gebiet scheint aus unserer Sicht nun als sehr unwahrscheinlich!“ betonen Tigges und Meininghaus.

Auch der SPD-Vizebürgermeister und Landtagsabgeordnete Michael Scheffler lobte die Bürgerinitiative und zeigte sich im Gespräch mit der Heimatzeitung sehr erfreut. „Es hat sich gezeigt, dass der von uns initiierte Klageweg richtig war, und es ist gut, dass wir uns nicht von denen haben irritieren lassen, die gesagt haben, das wird sowieso nichts.“ Wenn es zu einer Neufassung des Regionalplans kommen sollte, sei zu erwarten, dass die Iserlohner, die gegen die Abgrabung am Ahm waren, auch künftig mit derselben Zielrichtung am Ball bleiben. Scheffler erwartet, „dass wir in den nächsten 15 Jahren in Letmathe erst mal Ruhe haben.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik