Gesundheitsversorgung

Ende des Marienhospitals in Letmathe scheint besiegelt

Die Hoffnung schwindet: Nachdem ein Gutachten davon abrät, scheint eine Übernahme des Marienhospitals durch die Stadt unwahrscheinlich.

Die Hoffnung schwindet: Nachdem ein Gutachten davon abrät, scheint eine Übernahme des Marienhospitals durch die Stadt unwahrscheinlich.

Foto: Alexander Barth

Letmathe.  In dem lange erwarteten Gutachten wird der Stadt von der Übernahme abgeraten. Professor Mühlhauer findet in seiner Stellungnahme deutliche Worte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Aus dem Marienhospitals scheint besiegelt: In dem lange erwarteten Wirtschaftsgutachten wird ausdrücklich von einer möglichen Übernahme des Marienhospitals durch die Stadt abgeraten. So steht es auch in der Beschlussvorlage für den Rat, der am 8. Oktober über das Thema beraten soll. Das Schreiben wurde am Montagnachmittag veröffentlicht.

„Der Gutachter (Prof. Bernd H. Mühlbauer, Anm. d. Red.) hat deutlich ausgeführt, dass er das, was der Kreis als Grundlage für die Schließung anführt, nur bestätigen kann“, sagt in einer ersten Reaktion am Montagnachmittag Martin Stolte, Leiter des Ressorts Generationen und Soziales. „Als Beigeordneter kann ich dem Rat darum nicht empfehlen, die Trägerschaft zu übernehmen.“

Zwar kann der Rat nun grundsätzlich der Empfehlung widersprechen – allerdings scheint dies unwahrscheinlich. Stattdessen dürfte Punkt drei der Beschlussvorlage zum Tragen kommen. Demnach soll die Verwaltung nun „Konzeptansätze zur Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Letmathe am Standort Marienhospital bewerten und erste Ergebnisse in der nächsten Sitzung des Arbeitskreises Gesundheitsversorgung vorstellen“.

Weitere Informationen finden Sie in unserer morgigen Printausgabe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben