Feuer

Iserlohner Feuerwehr rettet 66-Jährigen aus brennendem Haus

Bei einem Feuer am Eichendorffweg wurde ein Bewohner schwer verletzt. Die Feuerwehr rettete ihn aus dem Haus, brachte ihn in eine Klinik und löschte das Feuer. Foto: Michael May

Bei einem Feuer am Eichendorffweg wurde ein Bewohner schwer verletzt. Die Feuerwehr rettete ihn aus dem Haus, brachte ihn in eine Klinik und löschte das Feuer. Foto: Michael May

Letmathe.  Mit schweren Brandverletzungen lieferte die Feuerwehr einen 66-jährigen Letmather in eine Bochumer Spezialklinik ein. Sein Haus ist unbewohnbar.

Samstag früh um 10.39 Uhr sah Daniela Hasse Rauch und Flammen aus dem Haus gegenüber am Eichendorffweg und alarmierte die Feuerwehr, die schnell vor Ort war. „Die Feuerwehr hat dem Mann das Leben gerettet“, kommentiert die Letmatherin den Lösch- und Rettungseinsatz mit rund 60 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften, den etliche Nachbarn und Besucher des angrenzenden Volksgartens verfolgten.

Der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung, als die Feuerwehr anrückte. Schon von weitem war die massive Rauchentwicklung im Bereich des Volksgartens und an der Autobahn sichtbar. Die Feuerwehr rettete den Bewohner, der erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternommen hatte, aus dem brennenden Haus. Der 66-jährige Letmather erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungswagen in das Universitätsklinikum Bergmannsheil nach Bochum gebracht. Wegen der großen Rauchentwicklung wurden die Bewohner im näheren Umfeld aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Zur Brandbekämpfung wurden im Ersteinsatz zwei Wenderohre über die Drehleitern sowie zwei C-Rohre eingesetzt. Mit dem kombinierten und gezielten Löschangriff von innen durch einen Trupp unter Atemschutz und den Einsatzkräften von außen, brachten die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Rauchentwicklung ließ merklich nach. Die Feuerwehrleute räumten den Dachstuhl von brennbaren Materialien leer und warfen sie in den Vorgarten.

Brandsachverständige aufder Suche nach der Ursache

Im Anschluss folgten Nachlöscharbeiten, bei denen auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam. Eine Brandwache war bis zum Nachmittag vor Ort. Brandsachverständige der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es entstand ein erheblicher Sach- und Gebäudeschaden. Das Wohnhaus, das von zwei Personen bewohnt wird, gilt zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbewohnbar: durch das Feuer und den Wasserschaden. Im Einsatz befanden sich rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Iserlohn sowie der Löschgruppen Letmathe, Stübbeken, Oestrich und Obergrüne.

Eine schöne Geste: Die Nachbarn versorgten die eingesetzten Kräfte mit Wasser, Kaffee und kleinen Snacks. Dafür sagten die Feuerwehrleute besten Dank.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben