Bildung

Fokus auf die Brabeckschule richten

Thorsten Schick, Karsten Meininghaus, Eva-Barbara Kirchhoff, Ilona Höche und Christian Grobauer (von links) statteten Rudi Müllenbach einen Besuch ab. 

Thorsten Schick, Karsten Meininghaus, Eva-Barbara Kirchhoff, Ilona Höche und Christian Grobauer (von links) statteten Rudi Müllenbach einen Besuch ab. 

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Die CDU besuchte den Standort Letmathe im Rahmen ihrer Schultour.

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Die CDU ist wieder auf Schultour. Gut drei Monate nach dem Besuch der Hauptschule Letmathe war am Freitag die Brabeckschule an der Reihe, um dort aus erster Hand zu erfahren, wie die Lage am Standort Nordfeld ist.

Eine spannendere Zeit hätten sich die Politiker nicht aussuchen können, steckt doch die Schule in vielerlei Hinsicht im Umbruch: Im Januar wurde Rektor Hans-Jürgen Luhmann in den Ruhestand verabschiedet, in Kürze folgt sein Stellvertreter Rudi Müllenbach. Mit Thilo Pelzing (Rektor) und Iris Schweitzer (Konrektorin) steht zwar die neue Leitungsspitze, doch 2019 übernimmt der Märkische Kreis die Trägerschaft. „Es beruhigt mich kollossal, dass beide Stellen mit guten Leuten besetzt werden, die zwar neue Akzente setzen werden, aber im Sinne der alten Schulleitung für Kontinuität stehen.“

Es ist kaum vorstellbar, dass Brabeckschüler mittelfristig noch an drei Standorten unterrichtet werden. Die schlechtesten Karten besitzt offenbar Hemer, weil das Schulgebäude für viel Geld saniert werden müsste. Blieben noch Iserlohn und Letmathe. Dort wartet man lediglich auf neue Fenster. Zwar hat Rudi Müllenbach auf die Zukunft der Förderschule bald keinen Einfluss mehr, aber der erfahrene Mann hat eine Vision.

Vorteile der Standorte im Sinne der Schüler nutzen

Dass in Letmathe die Unterstufenschüler (Klassen fünf bis sieben) und in Iserlohn die Oberstufenschüler (Klassen acht bis zehn) unterrichtet werden. „Das müsste mit dem Kreis abgestimmt werden“, erklärte Müllenbach. Hinter der Idee steckt folgende Überlegung: Die „kleinen“ Brabeckschüler würden altersmäßig gut zu den benachbarten Kilianschülern passen. In Letmathe gibt es das Lehrschwimmbecken und die Nähe zum Wald, in dem oft unterrichtet wird. Die größeren Schüler würden in Iserlohn durch die Nähe zu Handelskammer und Berufskolleg profitieren. Denn in der Regel finden die Förderschüler Anschluss auf dem Arbeitsmarkt. Einige erhalten eine Ausbildung, der Großteil immerhin eine anderweitige Anstellung.

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