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Friedensstraße: Pflege der Platanen soll im Juni erfolgen

Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Platanen an der Friedensstraße im Juni geschnitten werden.

Foto: Oliver Bergmann

Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Platanen an der Friedensstraße im Juni geschnitten werden. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Alarm geschlagen haben die Anlieger der Friedensstraße bereits mehrfach, weil immer wieder Äste aus den Kronen der mächtigen Platanen vor ihren Haustüren fallen. Sie wissen: Eine zünftige Pflegemaßnahme könnte dieses und viele weitere Probleme, die durch die Bäume verursacht werden, auf Jahre hinaus aus der Welt schaffen. Bislang pochten und warteten sie darauf vergeblich, doch mittlerweile besteht ein begründeter Anlass zur Hoffnung, dass sich um die Bäume demnächst gekümmert wird.

Alarm geschlagen haben die Anlieger der Friedensstraße bereits mehrfach, weil immer wieder Äste aus den Kronen der mächtigen Platanen vor ihren Haustüren fallen. Sie wissen: Eine zünftige Pflegemaßnahme könnte dieses und viele weitere Probleme, die durch die Bäume verursacht werden, auf Jahre hinaus aus der Welt schaffen. Bislang pochten und warteten sie darauf vergeblich, doch mittlerweile besteht ein begründeter Anlass zur Hoffnung, dass sich um die Bäume demnächst gekümmert wird.

Darauf drängte zuletzt auch die CDU-Ratsfraktion, indem sie einige Fragen zum Stand der Dinge an Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens stellte, die inzwischen auch beantwortet sind. Die Plananen sollen demnach so zeitnah wie möglich und noch vor der Sommerpause beschnitten werden. Sobald ein Fachunternehmer und der genaue Zeitplan der Maßnahme samt Vorgehensweise feststehen, sollen die Anlieger informiert werden. Aus dem Antwortschreiben des Bürgermeisters geht außerdem hervor, dass momentan gar nicht zur Tat geschritten werden dürfte – selbst wenn ein Unternehmen bereits gefunden wäre. „Im Zeitraum März bis Mai sind jegliche Schnittmaßnahmen an Bäumen ausgeschlossen, da dies die Hauptbrutzeit vieler Vogelarten ist. Bei einer Anzahl von 56 Bäumen muss davon ausgegangen werden, dass in den Bäumen Nester vorhanden sind, so dass in diesem Zeitraum nicht geschnitten werden kann.“

Das Unternehmen, das letztendlich den Auftrag erhält, müsse darauf achten, dass keine Vogelnester entfernt oder beschädigt werden. Das sei bereits bei der Ausschreibung, die durch den Märkischen Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer (SIH) erfolgte berücksichtigt worden. SIH-Sprecher Marc Giebels teilte am Mittwoch auf Nachfrage der Heimatzeitung mit, dass die Ausschreibung am kommenden Dienstag, 23. Mai, endet und dass Mitte Juni zur Tag geschritten werden soll. Giebels: „Sollten während der Arbeiten tatsächlich Nester gefunden werden, wird mit ihnen fachgerecht im Sinne des Tierschutzes umgegangen.“

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