Konzert

Frühling lässt sein blaues Band im Stübbeken flattern

Konzert St. Josef Stübbeken

Konzert St. Josef Stübbeken

Foto: Michael May

Stübbeken.   Mit dem vielseitigen Programm des St.-Josef-Konzerts begrüßen Letmather Akteure den Frühling musikalisch.

Während die meisten am Sonntag den Frühling begrüßten und sich an den warmen Temperaturen erfreuen durften, wurde in der St.-Josef-Kirche im Stübbeken musikalisch der Frühling eingeläutet. Unter dem Titel „Frühling lässt sein blaues Band flattern“, der bekannten ersten Zeile aus Eduard Mörikes Gedicht „Er ist’s“, stand im Rahmen der St.- Josef-Konzerte am Sonntagnachmittag frühlingshafte Musik auf dem Programm. „Es ist die Zeit, in der das Leben erwacht“, begrüßte Kirsten Klima das Publikum, trug sogleich Eduard Mörikes Gedicht vor und überließ dann den Musikern die Bühne.

Abwechslungsreiches musikalisches Programm

Zunächst eröffnete Sarah Schwarz mit den zarten Klängen ihrer Harfe das Konzert und interpretierte in dessen Verlauf Christina Perris „A Thousand Years“, Ludovico Einaudis „Nefeli“ sowie Toshio Masudas „Sadness and Sorrow“.

Zum Frühlingsbeginn darf natürlich auch Antonio Vivaldis „Frühling“ aus seinen „Vier Jahreszeiten“ nicht fehlen, das von dem Erwachsenenorchester der Musikschule Iserlohn „Ritardando“ zum Besten gegeben wurde. Doch nicht nur der „Frühling“, sondern auch gleich der „ Sommer“ wurde von dem Orchester vorgetragen. Zudem spielte das Orchester Werke von Claude Debussy und Johann Sebastian Bach.

Eine weitere musikalische Klangfarbe brachten Astrid Müller und Lennart Müller ins Konzert ein, die als Duo mit Violine und Trompete Kompositionen von Georg Friedrich Händel und Giovanni Gastoldi präsentierten. Zusätzlich duettierte Astrid Müller auch mit Pianist Heinrich Mainka. Gemeinsam gaben sie ein Menuett von Luigi Boccherini und Rolf Lovlands „Serenade to Spring“ zum Besten.

Das Konzert hielt jedoch nicht nur instrumentale Stücke bereit. Ulrike Mellert, die eigentlich im Duo mit Reinhild Scholten-Zitzewitz auftreten sollte, bestritt Felix Mendelssohn-Bartholdys „Wie kann ich froh und lustig sein?“ und „Maiglöckchen und die Blümelein“ sowie Robert Schuhmanns „Mailied“ als Solistin, da ihre Gesangspartnerin aus gesundheitlichen Gründen nicht am Konzert teilnehmen konnte.

Auch der Kirchenchor St. Josef ließ seine gesanglichen Künste in der Kirchenhalle erklingen und widmete sich im ersten Block bekannten Volksliedern wie „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ und „Grüß Gott, Du schöner Maien“, bevor sie im zweiten Block Werke von Mendelssohn-Bartholdy und Mozart sangen. Das vielfältige Programm endete mit dem gemeinsamen Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“.

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