Wirtschaft

Gaststätte an der „Ostspange“ eröffnet in Kürze

Bald werden die Rollladen höchstens nachts heruntergelassen. Drinnen wird mit Hochdruck gearbeitet, damit bald eröffnet werden kann.

Foto: Oliver Bergmann

Bald werden die Rollladen höchstens nachts heruntergelassen. Drinnen wird mit Hochdruck gearbeitet, damit bald eröffnet werden kann. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe geschäftlich.   Liana Sidera schließt nach mehr als 20 Jahren das „Soundcafé“ und freut sich auf das „Lennecafé“. Das soll einen größeren Kundenkreis ansprechen.

Zur Zeit sind es noch die Handwerker, die sich an der Hagener Straße 1 die Klinke in die Hand geben – in Kürze sollen es die Gäste sein. Unter dem Namen „Lennecafé“ wird für Ende dieses Monats die Eröffnung der früheren „Poststuben“ anvisiert, in dem zuletzt eine Kombination aus Restaurant und Bar als „Gero’s“ betrieben wurde.

Die neue Inhaberin ist eine alte Bekannte: Liana Sidera, die seit 1996 das nur wenige hundert Meter entfernte „Soundcafé“ führt, zieht um und trennt sich gleichzeitig von ihren bisherigen Lokal. „Nach 20 Jahren ,Soundcafé’ freue ich mich auf eine neue Herausforderung“, sagte sie am Montagnachmittag im Gespräch mit der Heimatzeitung, das bereits in ihrem künftigen beruflichen Zuhause geführt wurde.

Der bodenständige Charakter des „Soundcafés“ soll erhalten bleiben, gleichzeitig jedoch die neuen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Direkt vor der Haustür liegt die Stadtspange Ost, die von vornherein auf einen Gastronomiebetrieb zugeschnitten wurde. Mehr als 100 Gäste sollen auf ihr bei schönem Wetter Platz nehmen und sich Kaffee und Kuchen schmecken lassen können, dazu werde mit einem namhaften Letmather Konditormeister kooperiert. Es müsse niemand hungrig nach Hause gehen, erzählt sie weiter, aber einen restaurantartigen Betrieb werde es nicht geben. „Davon haben wir in Letmathe doch genug.“ Deshalb werde die Speisekarte auch klein gehalten. Aber auf eine separate Karte mit Weinen „in allen Variationen“ dürfen sich ihre Gäste aber dauerhaft freuen.Richtig etwas auf die Gabel soll es hin und wieder im Rahmen einzelner „Speise-Events“ geben, die ebenfalls auf der Stadtspangen-Terrasse genossen werden können. Der Thekenraum wird mit vier Fernsehgeräten bestückt, in den großen Saal nebenan kommt ein Beamer, eine Leinwand gibt es schon. Unter anderem wird so die Fußball-Bundesliga übertragen.

Immer wieder ist von verschieden Seiten auch die Bewirtung der Lennepromenade durch den jeweiligen Inhaber des Lokals thematisiert worden. „Wir werden es im Auge behalten“, verspricht Liana Sidera. Für den nächsten Sommer ist in diese Richtung allerdings nichts geplant. Ein Nachfolger für das bald ehemalige „Soundcafé“ ist noch nicht in Sicht. Das Lokal werde erst einmal leer stehen, teilte die Besitzerin des Hauses auf Nachfrage mit. Interessenten seien jederzeit willkommen.

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