Verkehrssicherheit

„Gefahrbäume“ an Igelstraße verschwinden

Der Hang entlang der Igelstraße wird umfangreich gelichtet.

Der Hang entlang der Igelstraße wird umfangreich gelichtet.

Foto: Michael May

Letmathe.  Die Sicherungsarbeiten an der Böschung sind in vollem Gange.

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Noch bis nächste Woche werden an der Igelstraße so genannte Gefahrbäume entfernt – vorwiegend Eschen, denen die lange Trockenheit und schädliche Pilze schwer zugesetzt haben, erklärte Guido Ruhnert, stellvertretender Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Iserlohn. Beauftragt ist damit ein Unternehmen mit einem Spezialbagger, der die Arbeiten an der steilen Böschung erleichtert. So kann der Fahrer die Höhe der Kabine anpassen und profitiert von einer hohen Reichweite des Greifarms, der stark genug ist, um ganze Bäume auf einmal zu packen und in den hinter ihm fahrenden Schredder zu werfen. Der Arm verfügt über eine integrierte Elektrosäge, was einen weiteren Arbeitsschritt spart.

Die durchgehackten Bäume würden dem Energiekreislauf zugeführt, zum Beispiel als Pellets, erklärte Ruhnert. Eine andere industrielle Verwendung komme bei dieser Holzqualität nicht in Frage. „Das ist 80 Prozent Wildwuchs. Was in Ordnung ist, lassen wir natürlich stehen, vor allem schöne Solitärbäume, Ahorn zum Beispiel.“ Das Panorama an der Igelstraße dürfte im Vergleich zu vorher recht kahl wirken, wird aber schnell wieder zuwachsen, versicherte Ruhnert.

In einem Aufwasch werde die Böschung auf Stabilität geprüft, um gegebenenfalls Sicherungsmaßnahmen wie Zäune gegen Erdrutsch und Steinschlag vorzunehmen. Vor diesem Hintergrund bleibt die Baustellenampel nachts an und der Verkehr wird bis zum Abschluss der Arbeiten einspurig an dem Abhang vorbeigeführt.

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