Spende

Gemeinde St. Kilian steht vor nächstem Kraftakt

Im Glockenturm überreichten Vorstandsmitglieder der Ortsunion Letmathe den Scheck an Peter Trotier als Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Kiliansdomes.

Foto: Oliver Bergmann

Im Glockenturm überreichten Vorstandsmitglieder der Ortsunion Letmathe den Scheck an Peter Trotier als Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Kiliansdomes. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Nach der Dachsanierung ist die Innenrenovierung des Doms in Planung. Die CDU-Ortsunion Letmathe spendet dafür 500 Euro.

Als auf einer Vorstandssitzung der CDU-Ortsunion Letmathe in der Vorweihnachtszeit der Spendenhut durch die Reihen wanderte, hatten Karsten Meininghaus (Vorsitzender), Fabian Tigges (Fraktionschef) und Christian Grobauer (Ratsmitglied) schon so eine Ahnung: Das gesammelte Geld könnte doch der Verein der Freunde des Kiliansdomes bestimmt gut gebrauchen. Sie dachten dabei bereits an das 100-jährige Bestehen der Kirche, die gleichzeitig Letmathes herausragendes Wahrzeichen ist. Seit Montag haben sie die Gewissheit, dass die zusammengekommenen 500 Euro tatsächlich wie gerufen kommen.

Im Rahmen der Übergabe des Spendenschecks an Peter Trotier, erzählte der Diakon und Vorsitzende des Vereins von bevorstehenden Investitionen. Erstmals seit 1978 steht nämlich wieder eine Innenrenovierung an. Wann die Maßnahme startet, die bei laufendem Betrieb der Kirche vorgenommen werden soll, ist noch unklar. Auch wenn Trotier keine Summe nennen wollte, scheint festzustehen, dass die Gemeinde wieder tief in die Tasche greifen muss – wie zuletzt bei der Sanierung des Daches, die etwa 145 000 Euro verschlang. „Den Betrag haben wir mit Mühe und Not zusammengekratzt, viele haben ihr Portemonnaie ganz weit aufgemacht“, lobt Trotier, der kein Geheimnis daraus machte, dass die Kasse des Vereins jetzt erstmal leer ist.

Holz statt Stahl: Rückkehr zur klassischen Bauweise

Was aktuell alles bevorsteht, zählte Pfarrer Frank D. Niemeier auf: „Es fallen nur wenige bauliche Veränderungen an. Aber an einigen Stellen muss neu gestrichen, die Orgel gereinigt und die Heizung erneuert werden. Die Spende ist ein Baustein dafür.“ Zudem bekommt der Glockenstuhl ein neues Gerüst: Die bisherige Stahlkonstruktion wird durch Holz ersetzt. Dadurch soll sich der Klang der Glocken angenehm verändern. Das Trio aus der Politik hörte sich die Ausführungen mit großem Interesse an, so dass Karsten Meininghaus zufrieden feststellte, dass das Geld in gutem Sinne eingesetzt wird.

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