Jahreswechsel

Halle in einen wahren Partytempel verwandelt

Erst stilvoll speisen, dann ab auf die Tanzfläche: Die Silvesterfeier in der Stübbeker Dorfhalle war ein voller Erfolg.

Foto: Michael May

Erst stilvoll speisen, dann ab auf die Tanzfläche: Die Silvesterfeier in der Stübbeker Dorfhalle war ein voller Erfolg. Foto: Michael May

Stübbeken.   Fast 200 Besucher feiern ausgelassen mit der Dorfgemeinschaft Stübbeken in das neue Jahr.

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Die zweiwöchigen Arbeiten hatten sich gelohnt: Mitglieder der Dorfgemeinschaft Stübbeken hatten die Dorfhalle bis zur Unkenntlichkeit verwandelt. Stoffe, Traversen, Scheinwerfer und vieles mehr sorgten für die passende Optik zum Feiern. Und das wollten fast 200 Besucher zum Jahreswechsel.

„Wir haben hier alle Generationen vertreten: Die Jüngste ist gerade drei Jahre alt, der Älteste ist über 80“, erklärte Thomas Haarmann, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, die etwa 400 Mitglieder zählt. Möglich war das unter anderem, weil Katharina Krautwald von der benachbarten Kindertagesstätte die Betreuung der Allerkleinsten übernommen hatte. Und auch sonst war an alles gedacht und sozusagen aus dem Dorf für das Dorf organisiert worden. Das Essen kam aus der „Rübezahl-Baude“, als DJ Macke war Vereins-Schriftführer Markus Körner im Einsatz und sorgte für einen bunten Musikmix sowie eine volle Tanzfläche. Für den Einstieg in die lange Partynacht gab es Besuch aus Hemer: Das Duo Stang spielte Kaffeehausmusik.

Die zahlreichen Stübbeker und Gäste aus der Umgebung konnten auch gleich die Neuerungen unter die Lupe nehmen: Die Toilettenanlage ist frisch renoviert. „Was wir noch nicht geschafft haben, ist das Behinderten-WC, aber auch das dauert nicht mehr lange“, erklärte Haarmann. Offiziell übergeben werden sollen die sanitären Anlagen am Sonntag, 18. Februar, in Verbindung mit der Winterwanderung. Eine weitere Neuerung ist der hintere Bühnenvorhang. „Nach gefühlt 50 Jahren haben wir ihn erstmals ausgetauscht, der Vorhang im vorderen Bereich kommt auch noch an die Reihe“, versprach Thomas Haarmann.

Im Gegensatz zu anderen Vereinen kann sich die Dorfgemeinschaft übrigens nicht über Nachwuchssorgen beklagen, wie der Vorsitzende erzählt: „Es kommen viele Neue dazu – wer herzieht, tritt auch schnell ein.“ Dass dabei die familiäre Atmosphäre, die Silvester trotz der hohen Besucherzahl nicht getrübt wurde, eine Rolle spielt, ist selbstverständlich. Und daher steht der schon geplanten Wiederholung nichts im Wege.

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