Traditionsgaststätte

„Haus Potthoff“ wird entweder umgebaut oder verkauft

Die Zukunft von „Haus Potthoff“ ist weiterhin offen. Bleibt die Immobilie im Besitz der Erbengemeinschaft, wird sie wohl umgebaut.

Foto: Oliver Bergmann

Die Zukunft von „Haus Potthoff“ ist weiterhin offen. Bleibt die Immobilie im Besitz der Erbengemeinschaft, wird sie wohl umgebaut. Foto: Oliver Bergmann

Dröschede.   Die Chancen auf Gastronomie-Zukunft sind gering. Allerdings kann niemand sagen, was für Plane ein möglicher neuer Besitzer hat.

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An diesem Samstag vor genau 100 Tagen, am 30. November 2017, floss in „Haus Potthoff“ das letzte Pils durch den Zapfhahn. Die letztendlich doch abrupte Schließung der Gaststätte war vor allem für viele Dröscheder Vereine ein Schock. Seitdem wird spekuliert, wie es mit dem durchaus traditionsreichen Gastronomie-Standort weitergeht. Das Haus befindet sich im Besitz einer Erbengemeinschaft. Aus ihren Kreisen hieß es Anfang des Jahres, dass der Fortbestand als Gastwirtschaft mehrheitlich gewünscht worden sei. Das ist jetzt nicht mehr der Fall, wie die Heimatzeitung am Freitag auf Nachfrage erfuhr. „Wir sind uns einig, dass darin keine Kneipe mehr betrieben werden soll, weil sie einfach nicht zielführend wäre. Viele wünschen sich zwar eine Gastwirtschaft im Ort, aber wenn sie existiert, geht doch kaum jemand hin.“

Die Erbengemeinschaft sei aber auch einem Verkauf nicht abgeneigt. Entsprechende Gespräche seien bereits geführt worden, allerdings ohne Vertragsabschluss. In dieser Hinsicht ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Aus dem Rennen scheinen die Dorfvereine zu sein, die den Gaststätten-Betrieb in Eigenregie aufrecht erhalten wollten. Diese Regelung scheint allerdings nicht finanzierbar.

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