Glauben

Im Pastoralverbund Letmathe führen neue Wege zur Firmung

Gemeindereferentin Aleksandra Reichert (links, stehend) stellte gemeinsam mit Lisa Kowalewski, Carmen Schmelzer, Sylvia Langenberg und Christian Scholz (von links) den neuen Weg zur Firmung vor.

Gemeindereferentin Aleksandra Reichert (links, stehend) stellte gemeinsam mit Lisa Kowalewski, Carmen Schmelzer, Sylvia Langenberg und Christian Scholz (von links) den neuen Weg zur Firmung vor.

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Die gezielte schriftliche Einladung bestimmter Altersgruppen gehört ab sofort der Vergangenheit an – und noch mehr.

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Der Pastoralverbund Letmathe gestaltet die Firmung in seinem Einzugsbereich um: An Sinn und Zweck, nämlich der Festigung des christlichen Glaubens, ändert sich natürlich nichts, aber schon die Vorbereitung darauf wird völlig neu geregelt. Gemeindereferentin Aleksandra Reichert stellte mit einigen Mitgliedern aus dem Katechesenkreis die Änderungen vor.

„Es werden keine Einladungen mehr verschickt. Stattdessen werben wir in Kirchengemeinden, Schulen und in den Geschäften mit Plakaten und Postkarten für die Firmung.“ Sie enthalten neben allen wichtigen Daten und Terminen auch einen QR-Code, über den man automatisch auf die Internetseite des Pastoralverbundes geleitet wird. Christian Scholz, der neben Aleksandra Reichert außerdem mit Lisa Kowalewski, Carmen Schmelzer und Sylvia Langenberg die Neuerung vorstellte, sprach einen weiteren Grund an: „Normalerweise macht man die Firmung mit etwa 14 Jahren. Die Jugendlichen wurden bislang auch automatisch angeschrieben.“ Wer sich aber erst später firmen lassen wollte, dem fehlten diese Informationen. So, wie es jetzt gehandhabt wird, sollen viel mehr Menschen direkt angesprochen werden.

Laut Reichert haben andere Pastoralverbünde bereits gute Erfahrungen mit der Umstellung gemacht. Die Anmeldezahlen seien zumindest nicht gesunken. Eine weitere Neuerung besteht in der nun jährlich angebotenen Firmung. Bislang gab es sie nur alle zwei Jahre. Die engere Taktung wird zunächst getestet.

Der Termin der Firmfeiern steht mit dem 19. Mai 2019 bereits fest. Ein gutes halbes Jahr lang werden die Firmlinge darauf vorbereitet. Das geschieht in verschiedenen Projekten: Angeboten werden die Teilnahme an einem gemeinsamen Wochenende in Sundern-Hellefeld und an einem „Blind-Date“, bei dem zwei Firmlinge mit einem Gemeindemitarbeiter ins Gespräch kommen können. Angeboten werden außerdem die Mitwirkung in einem Projektchor, den Sylvia Langenberg aufbauen möchte, sowie ein Engagement im sozialen Bereich.

Viele Jugendliche für die Firmung zu begeistern, ist aber nur ein Ziel, das sich der Katechesen-Kreis gesetzt hat. „Es wäre schön, wenn wir die Teilnehmer über die Firmung hinaus aktiv in unserer Gemeinde halten könnten, etwa als Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit.

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