Politik

Karsten Meininghaus bleibt an der Spitze

Der im Amt bestätigte CDU-Vorsitzende Karsten Meininghaus hat Regina Wetzig für ihre 25-jährige Treue zur Ortsunion Letmathe ausgezeichnet.

Der im Amt bestätigte CDU-Vorsitzende Karsten Meininghaus hat Regina Wetzig für ihre 25-jährige Treue zur Ortsunion Letmathe ausgezeichnet.

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Die Mitglieder der Ortsunion wollen weiter „klare Kante“ zeigen.

Harmonisch und recht flott verlief die Jahreshauptversammlung der CDU-Ortsunion Letmathe am frühen Freitagabend in „Haus Höynck“. Innerhalb von gut einer Stunde arbeiteten die 16 stimmberechtigten Anwesenden 14 Tagesordnungspunkte ab, darunter auch die umfangreichen Vorstandswahlen. Vom Vorsitz bis zum Beisitzer waren alle Ämter neu zu vergeben. Änderungen gab es kaum. Karsten Meininghaus wurde einstimmig und zum fünften Mal als Vorsitzender wiedergewählt, seine alten und neuen Stellvertreter Ilona Höche und Fabian Tigges erzielten exakt das gleiche Ergebnis.

Auch Matthias Winkler (Geschäftsführer), Michael Barth (Schatzmeister), Oliver Wallesch (stellvertretender Schatzmeister), Heike Cordes (Schriftführerin), Tanja Macher (Pressesprecherin) und zwei von vier Beisitzern bekamen das hundertprozentige Vertrauen für zwei weitere Jahre ausgesprochen. Ilona Höche stand noch einmal im Mittelpunkt, als sie ebenfalls einstimmig zur Mitgliederbeauftragten gewählt wurde. Meininghaus: „Dieses Amt ist vom Bundesvorstand eingeführt worden. Aufgabe ist es, neue Mitglieder an unsere Partei heranzuführen.“

Befürwortende Haltung zum Großcafé am Lenneufer

Die Gründe für die entspannte Atmosphäre liegen auf der Hand: Die in der Verantwortung von Michael Barth liegende Kasse ist gut gefüllt und ordentlich geführt, und in allen Fragen zur Zukunft Letmathes hat das Wort der Ortsunion Gewicht. Hier zeigt sie „klare Kante“. Dazu gehört die befürwortende Haltung zum geplanten Großcafé am Lenneufer, dem dessen Gegner das baldige Aussterben der Gastronomie im Raum Letmathe ankreiden. In seinem Bericht konterte Karsten Meininghaus und stellte einen Vergleich mit dem immer wieder erwähnten „Café del Sol“ an der Baarstraße an, dessen Besucher auch nichts zur Belebung der Iserlohner Innenstadt beitragen. „Das ,Café del Sol’ und viele vergleichbare Gastronomien liegen abgeschnitten und außerhalb der Zentren. In Letmathe haben wir die Promenade und bald auch eine zweite Stadtspange. Das sind ganz andere Voraussetzungen.“ Zudem ziehe ein Großteil der bestehenden Gastronomie ein ganz anderes Klientel an. „Deswegen glauben wir, dass sich das nicht beißt.“ Meininghaus und seinen Leuten ist jedoch bewusst: Wenn die Promenade nicht rasch an den Ruhrtalradweg im Westen oder in südlicher Richtung ab Nachrodt-Wiblingwerde angeschlossen wird, ist die Promenade kein Pfund mehr, mit dem sich wuchern lässt. „Nur mit Anbindungen zu beiden Seiten kann sie attraktiv sein.“ Einige Themen, wie jüngst die Bebauung des früheren Westfalengas-Grundstückes in Genna sind erst durch sie auf die Tagesordnung gerückt.

Dritte Verbindung zur Promenade ist weiter Thema

Gespannt blickt der seit 2007 amtierende Vorsitzende der Ortsunion auf das Verkehrskonzept, in dem es um nochmal Genna und die westliche Innenstadt geht.

Er verteidigte die in der Diskussion stehende Kreisverkehr-Lösung im Bereich Alter Markt/Hagener Straße/Schwerter Straße/Von-der-Kuhlen-Straße. Und auch eine dritte Verbindung von der Hagener Straße zur Promenade ist für die CDU noch nicht vom Tisch.

Harmonie auch gegen Ende der Versammlung, als Regina Wetzig für ihre 25-jährige CDU-Mitgliedschaft eine Urkunde, ein Glückwunschschreiben von Generalsekretär Peter Tauber und einen Ansteck-Pin überreicht bekam. Karin Kestin (40 Jahre), Willi Pollmann und Ulrich Boesenberg (beide 50 Jahre) sowie Paul Schumacher (60 Jahren) hätten ebenfalls geehrt werden sollen, sie konnten am Freitag aber nicht dabei sein.

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