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Kaum ein Durchkommen beim 17. Oldtimertreffen

Beste Stimmung herrschte beim Oldtimertreffen auf der Grürmannsheide.

Foto: Cornelia Merkel

Beste Stimmung herrschte beim Oldtimertreffen auf der Grürmannsheide. Foto: Cornelia Merkel

Grürmannsheide.   Tausende von Besuchern aus ganz NRW bestaunten die automobilen Schätze beim diesjährigen Oldtimertreffen auf der Grürmannsheide.

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„Ich glaube, es war noch nie so voll“, zog am Sonntag Friedel Osthold, Chef der Grürmannsheider Oldtimer Freunde hochzufrieden eine Bilanz dieses heißen Wochenende. Rekordverdächtig war in diesem Jahr der Zuspruch beim 17. Grürmannsheider Oldtimertreffen. „Man kam kaum durch“, beschreibt er den großen Besucherandrang auf der Festwiese an beiden Tagen.

Stau in beiden Richtungen auch auf der Rotenhausstraße, auf der Fahrzeuge aus ganz NRW zum Festgelände strebten. Aufpolierte Rolls Royce, Jaguars, Jeeps und Trecker, aber auch Motorräder und Mofas.

Bereits am Sonntagmittag hatten die Organisatoren alle 1000 Starterkarten ausgegeben. Traumwetter, Riesenbeteiligung und Oldtimerschätze satt gab’s an diesem Wochenende auf der Grürmannsheide. Ob Sammler und Kenner oder Laien – für alle gibt es zwei Tage lang großes Kino beim 17. Oldtimertreffen: Auf dem Acker gaben sich Bullis, Cabrios, Enten, Limousinen, Sportwagen, Lkw, Trabis, Trecker und Landmaschinen sowie Motorräder aus vielen europäischen Ländern oder Übersee die Ehre. Leuchtende Augen bei stolzen Besitzern und den Schaulustigen.

Teure chrom-blitzende Schlitten stehen neben Liebhaber-Fahrzeugen für kleinere Preisklassen. Die Begeisterung steckt junge und ältere Besucher an, Jungens und Mädchen, Frauen und Männer. Eine schöne Atmosphäre bis spät in die Nacht, wo nachmittags die Rockabilly-Truppe Jonny & The Boom Chucks aufspielt, und abends im stimmungsvollen Sonnenuntergang die Lokalmatadoren von Fireball mit musikalischen Gästen aus anderen Bands Audio Space und Second Hand für ausgelassene Rockparty-Stimmung sorgen. Am Sonntag spielten dann die 2Fellosen auf. Mittags war bereits die legendäre Erbsensuppe ausverkauft. An den übrigen Ess- und Getränkeständen gab es lange Schlagen.

Die Besucher zeigten sich begeistert von den ausgestellten Fahrzeugen, darunter auch selbst ausgebaute Bauwagen. Mit von der Partie waren viele Wiederholungstäter wie Ulrich Sauer: Ich habe bisher kein Oldtimertreffen verpasst, sagte der Sümmeraner, der seinen BMW 507 aus dem Jahr 1957 ausstellte. Der 150 PS-starke Wagen ist eine echte Rarität. „Davon wurden nur 252 gebaut“, verriet der Veteranen-Fan.

Vereinsmitglied Moritz Klee lobte die Teilnehmer, die sich angesichts der Brandgefahr allesamt an das Grillverbot gehalten haben. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Printausgabe.

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