Kirchengemeinde

Keine Spur von Abschiedsschmerz

Gabi Ilgert und Peter Hischer sind von Pastor Burckhardt Hölscher mit humovollen persönlichen Worten verabschiedet worden.

Foto: Oliver Bergmann

Gabi Ilgert und Peter Hischer sind von Pastor Burckhardt Hölscher mit humovollen persönlichen Worten verabschiedet worden. Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Neujahrsempfang der evangelischen Kirche für die Gemeinde-Mitarbeiter. Gabi Ilgert und Peter Hischer wurden stimmungsvoll verabschiedet und Ellen Kramer begrüßt.

Dass der traditionelle Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde Letmathe für ihre Mitarbeiter etwas Besonderes werden würde, war abzusehen. Immerhin begann die Veranstaltung mit einem Abschiedsgottesdienst zu Ehren der langjährigen Gemeindesekretärin Gabi Ilgert und Peter Hischer, der die vergangenen acht Jahre offiziell die Außenanlagen rund um die Friedenskirche pflegte, im Laufe der Zeit aber noch einige weitere Aufgaben übernahm.

Gabi Ilgert war seit 1. Juni 1994 die Chefin des Gemeindebüros und tauscht jetzt mit Ellen Kramer die Rollen. Die langjährige Stellvertreterin wird die neue Leiterin – und umgekehrt. Für Peter Hischer kommt Gunter Lorenz, der allerdings arbeitsbedingt nicht bei seiner Begrüßung dabei sein konnte. Er verpasste eine heitere Feier. Wahrscheinlich hat es bis Montagabend keinen Neujahrsempfang im Gemeindehaus gegeben, bei dem so viel gelacht wurde und bei dem der Unterhaltungs-Charakter dermaßen stark im Vordergrund gegenüber dem informativen Teil stand.

Die beiden Verabschiedeten erhielten gedankenvoll ausgesuchte Geschenke, Christian Otterstein und der Kirchenchor sangen zahlreiche Lieder, und in Erinnerung bleiben Burckhardt Hölschers Nachzeichnungen der Lebenswege der beiden Hauptdarsteller des Abends. Weitere Höhepunkte waren der Auftritt der von Birgitt Johanning initiierten Sprechgesang-Gruppe „Die Lallophoniker“, die Gabi Ilgert ein künstlerisches Denkmal setzte, und die Geehrte selbst.

2018 wird gereist, Fußball geschaut und gefeiert

„Burckhardt, mit Dir war es wie in einer eheähnlichen Beziehung. Und es stimmt: Ich liebe Dich immer noch“, gestand sie, und wieder lachte der ganze Saal – inklusive des Pfarrers und seiner Gattin. Das Jahr fing also für die Kirchengemeinde überaus unterhaltsam an. Und nichts spricht dagegen, dass es in diesem Stil weitergeht.

Aus Anlass von 500 Jahren Reformation in Schlesien besucht eine Letmather Delegation Ende Mai/Anfang Juni die Partnergemeinde in Jawor. In die Gastgeberrolle schlüpft die Kirchengemeinde zur Jahresmitte, wenn Eliki Bonanga, Präsident er Jüngerkirche im Kongo, wieder für knapp drei Wochen nach Letmathe kommt. Der Besuch deckt sich zum Teil mit der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Spiele der deutschen Mannschaft in Russland können erneut im Gemeindehaus verfolgt werden. Und am 24. Juni wird wieder ein Tauffest gefeiert, diesmal im Bibelgarten. Das Oratorium „Mutter Erde“ von Hartmut Tripp zählt ebenfalls zu den nicht ständig wiederkehrenden Veranstaltungen. Auch die „Europatage“ vom 2. bis 4. November sind etwas besonderes. Anlass ist das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Das feiert die Kirchengemeinde mit Gästen als sämtlichen Partnerstädten Iserlohns und Letmathes.

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