Bildung

Kicker, Kakao-AG und Kabelsalat

Die Kicker des Ganztagbereiches mussten natürlich ausprobiert werden.

Die Kicker des Ganztagbereiches mussten natürlich ausprobiert werden.

Foto: Michael May

Letmathe.  Die CDU hat im Rahmen ihrer „Schul-Tour“ das Gymnasium Letmathe besichtigt. Es gibt viele positive Entwicklungen, einiges ist aber noch zu tun

„Man muss ehrlich sagen: In den letzten Jahren hat sich hier wirklich viel getan“, sagte Peter Wiedemeier, Schulleiter des Gymnasiums Letmathe. Karsten Meininghaus, Fabian Tigges und Thorsten Schick konnten das bestätigen – alle Drei haben ihr Abitur dort gemacht. Nun waren sie im Rahmen der „CDU-Schul-Tour“ gemeinsam mit weiteren Fraktionsmitgliedern sowie Kämmerer Michael Wojtek und dem Leiter des Ressorts Generationen und Bildung, Martin Stolte, an ihrer alten Schule zu Besuch.

Wie viel sich getan hat, ist schon in der Mensa zu erkennen. Zu Zeiten von Thorsten Schick und Karsten Meininghaus war dort noch die Bücherei. „Und wir haben damals die Kakao-AG“ gegründet“, erinnert sich Schick. Heute gehen in der Mensa rund 150 bis 180 Essen pro Tag raus. Zusätzlich zu dem Angebot der Caféteria stehen den Schülern zwei Wasserspender zur Verfügung.

Auch die Räumlichkeiten für den Ganztag gibt es in der Form erst seit einigen Jahren. „Derzeit sind wir dabei, unser Ganztagsangebot zu evaluieren“, erklärte Wiedemeier. Er ist aber der festen Überzeugung, dass der Weg, den die Schule eingeschlagen hat, der richtige sei, um diese Schule auf lange Sicht zu sichern – auch, wenn die Schülerzahlen etwas rückläufig sind. „Dafür wäre eine Kooperation mit der Realschule essenziell“, sagt der Schulleiter.

Verwaltungstrakt müsste schnell erneuert werden

Ebenso essenziell sei – bei all den positiven Seiten der Schule – auch eine Erneuerung des Verwaltungstraktes. Dieser sei ziemlich in die Jahre gekommen, zudem auch noch schlecht zu erreichen. „Schulfremde finden nicht einmal das Sekretariat“, berichtete Tobias Hommel, stellvertretender Schulleiter. Und wenn doch, dann finden sie dort zusätzlich noch einen riesigen Kabelsalat. „Das ist tatsächlich eine Zumutung für die Kollegin", sprach Wiedemeier klare Worte in Richtung von Martin Stolte und Michael Wojtek.

Weitere Büroräume und einen Rückzugsort

Wünschenswert wäre zudem eine klarere Abtrennung im Koordinationsraum sowie ein Ruheraum für Lehrer. „Einige sind von kurz vor acht bis 16.20 Uhr hier. Da wäre ein Rückzugsort schon schön“, erklärte Hommel die Lage.

Generell seien aber sowohl Schulleitung als auch Kollegium sehr glücklich über die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre: die neuen Multifunktionsräume, das Sportangebot, den Oberstufenraum, die Bücherei, die neuen Fenster. „Dazu haben wir ein tolles Team und eine tolle Elternschaft“, zog Wiedemeier zum Schluss der „Schul-Tour“ ein fast durchweg positives Fazit – bis auf die Kleinigkeiten.

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