Unterhaltung

Kolpingchor glänzt mit Auftritt vor ausverkauftem Haus

Der Chor der Kolpingsfamilie Letmathe hatte dank guter Vorbereitung und einem ansprechenden Programm keine Mühe, seinen vielen Zuhörern die erwartet gute Unterhaltung zu bieten.

Der Chor der Kolpingsfamilie Letmathe hatte dank guter Vorbereitung und einem ansprechenden Programm keine Mühe, seinen vielen Zuhörern die erwartet gute Unterhaltung zu bieten.

Foto: Emily Karacic

Letmathe.   Am Sonntag stieg das Jahreskonzert im Gymnasium Letmathe. Auch das Kaffehaus-Orchester „Café olé“ kam gut an.

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Mit einem munteren Programm sorgte der Chor der Kolpingsfamilie Letmathe unter der Leitung von Heinrich Mainka am Sonntag bei seinem Jahreskonzert in der Aula des Gymnasiums Letmathe für hervorragende Unterhaltung. „Wir hatten es in Erwägung gezogen, auch zu tanzen, aber der reine Gesang ließ sich dann doch besser umsetzen“ verriet der Vorsitzende des Chores und Moderator, Markus Plum, schmunzelnd, nachdem das Konzert schwungvoll mit Johannes Brahms‘ „Ungarischem Tanz Nr. 6“ eröffnete.

Doch war der traditionsreiche Männerchor nicht der Akteur des beschwingten Nachmittages. Gleich als zweiten Beitrag präsentierte sich das Kaffehaus-Orchester „Café olé“ von Karin Lagodka-Troue mit einer musikalischen „Italienreise“ – bald leicht und heiter, bald verträumt und schwelgerisch und immer mit enormer Spielfreude. Nach Ungarn und Italien machte die Musik den nächsten Halt in Österreich: „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ heißt der Wiener Klassiker von Robert Stolz. Plum erinnerte das Publikum an dieser Stelle an die herzliche Einladung mitzusingen und mitzuschunkeln – das Publikum in der ausverkauften Aula ließ sich nicht zweimal bitten und stimmte begeistert ein.

Zwischendurch bat Plum mit Alfons Gudd ein jahrzehntelanges Mitglied auf die Bühne. Dieser hatte kurz vor dem Konzert seinen Ausstieg bekanntgegeben, als Dank für sein jahrelanges Engagement bekam er Blumen und einen lauten Applaus aus dem Publikum.

Dass der Chor nicht nur als Einheit funktioniert, sondern auch gute Solisten in sich trägt, wurde nach Norbert Kauers Tenorsolo „Torna a Surriento“ deutlich – „Letmathes Pavarotti“ nennt Plum ihn liebevoll. Mit „An der schönen blauen Donau“ und der „Fledermaus“ von Johann Strauss ging es beschwingt in die Pause.

Gemeinsamer Auftritt von Chor und Orchester

Auch in der zweiten Konzerthälfte ging es wieder auf Reisen: Mit „Amsterdam“ und „Griechischer Wein“ entführte der Chor das Publikum in weitere Länder. Aber auch unvergessliche Hits wie Frank Sinatras „My Way“ oder Peter Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein“ standen auf dem Programm und es boten sich noch mehr als genug Gelegenheiten für die Zuhörer mitzuwirken. Auch das sechsköpfige Kaffehaus-Orchester war wieder mit von der Partie und musizierte zum Abschluss gemeinsam mit dem Kolpingchor. Fröhlich gestimmt und das eine oder andere soeben gehörte Lied auf den Lippen machten sich die Zuschauer auf den Heimweg.

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