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Kolpingsfamilie als lebendigen Ort erhalten

Das neue Leitungsteam der Kolpingfamilie Letmathe hat viel vor: Gisela Sauren, Carmen Jokisch, Maria Koschinski (vorne v. li.), Albert Röster, Alfons Kersten, Rolf Malsbender, Peter Trotier, Franz-Josef Stenger (Mitte, v. li.), Klaus Bergmann und Markus Plum (hinten, v. li.))

Das neue Leitungsteam der Kolpingfamilie Letmathe hat viel vor: Gisela Sauren, Carmen Jokisch, Maria Koschinski (vorne v. li.), Albert Röster, Alfons Kersten, Rolf Malsbender, Peter Trotier, Franz-Josef Stenger (Mitte, v. li.), Klaus Bergmann und Markus Plum (hinten, v. li.))

Foto: Annabell Jatzke

Bei der Mitgliederversammlung wurde das Leitungsteam um Präses Peter Trotier vorgestellt.

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Letmathe. Als Gebilde voller Leben beschreibt Alfons Kersten, der langjährige frühere erste Vorsitzende der Kolpingsfamilie Letmathe, ebendiese mit ihren vielen verschiedenen Untergruppen. Vor geraumer Zeit hat sich die Kolpingsfamilie Letmathe, die fast 400 Mitglieder hat, von dem so genannten Vorsitzenden-Modell verabschiedet. Gemeinsam beschritt man den Weg hin zu einem Leitungsteam. Diese Umstrukturierung begann im vergangenen Jahr. „Der Weg bisher ist ganz gut gelungen“, so der 80-jährige Kersten, Senior im neuem Leitungsteam. Ihm oblag es am Sonntagvormittag auch, die Mitgliederversammlung in der „Zunftstube“ des Kolpinghauses in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kiliansdom zu eröffnen. Nach seiner Begrüßung stellte Kersten das neufirmierte Leitungsteam vor.

Neue Sprecherin istder Familie eng verbunden

Dem Leitungsteam gehören Präses Peter Trotier, Kassierer Albert Röster, Schriftführer Rolf Malsbender sowie Alfons Kersten und Maria Koschinski an. Wie jedes Leitungsteam hat auch das der Kolpingsfamilie eine Sprecherin. Die Verantwortlichen sind froh und dankbar, dass sie für diese Aufgabe Carmen Jokisch gewinnen konnten. Sie, die zukünftig als eine Art Koordinatorin agieren wird, ist seit jeher eng mit Kolpingsfamilie verbunden, schließlich ist Alfons Kersten ihr Vater. Gemeinsam will das neue Leitungsteam etwas gestalten und die Kolpingsfamilie als lebendigen Ort in Letmathe aufrecht erhalten.

Nach der Präsentation des neuen Leitungsteams ließ es sich Carmen Jokisch natürlich nicht nehmen, das Wort zu ergreifen. „Ich sehe mich noch als Lehrling, ich möchte von den Alten lernen“, so die neue Sprecherin. Ihr Wunsch ist es, dass die Mitglieder der Kolpingsfamilie wieder mehr von einander erfahren, dies macht schließlich Familie aus.

Auch Präses Peter Trotier sprach zu Beginn der Versammlung ein Geleitwort. Er dankte der Kolpingsfamilie, allen voran Alfons Kersten, für die Arbeit. In Zeiten, in denen sich die Welt in vielen Bereichen in einer Umbruchsituation befinde, ist es laut Trotier wichtig, sich an den Werten von Adolph Kolping zu orientieren. Mit Hoffnung und Optimismus könne man dann in die Zukunft blicken.

Die Musik bleibtein Aushängeschild

Im weiteren Verlauf der Versammlung folgten die Berichte der einzelnen Untergruppen. Neben der Geselligkeit bleibt ein weiteres Aushängeschild die Musik, sei es im Musikverein oder beim Kolpingchor. Der Musikverein hat mittlerweile eine Kooperation mit der Bar­tholomäusschule gegründet, dort werden 20 Kinder an ein Instrument herangeführt. Dank der Unterstützung durch die CDU-Fraktion sorgt die Stadt Iserlohn hierbei für finanzielle Hilfe. Über Pfingsten geht es für das Jugendorchester und die MusikKids wieder zum Probenwochenende nach Norderney. Der Kolpingchor konnte unter anderem von einem erfolgreichen Jahreskonzert Bericht erstatten. und die Namibiahilfe konnte insgesamt 3000 Euro für Matratzen für Schulkinder spenden. Auch sehr rege und aktiv waren die Frauengruppe, der Seniorenkreis und die Kolpingsfamilie an sich. An diesem Elan wird auch weiter festgehalten. Am Samstag, 29. Juni, laden das Jugendorchester und die MusikKids ab 17 Uhr zum Jahreskonzert in die Dorfhalle Stübbeken ein. Die Concert-Band des Musikvereins wird am 30. November ab 18 Uhr in der Aula des Letmather Gymnasiums zu hören sein. Und der Kolpingchor tritt traditionell am 1. Dezember in der Kapelle des Marienhospitals auf.

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