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Kolpingsfamilie feiert und ehrt langjährige Mitglieder

Mia Koschinski (zweite von links) ehrte langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie Letmathe – darunter mit Bernd Hartmann und ihrem Ehemann Peter auch zwei echte Jubilare.

Mia Koschinski (zweite von links) ehrte langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie Letmathe – darunter mit Bernd Hartmann und ihrem Ehemann Peter auch zwei echte Jubilare.

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.   Im Rahmen des nachgeholten Josefschutzfestes fanden sich die Mitglieder zunächst zu einer Andacht im Kiliansdom ein.

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Etwas verspätet hat die Kolpingsfamilie Letmathe am Donnerstag das Josefschutzfest gefeiert. „Eigentlich feiern wir am 1. Mai, dem Tag der Arbeit. Diesmal kamen allerdings Terminschwierigkeiten dazwischen“, begründete der langjährige Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Alfons Kersten, die Verschiebung.

Adolf Kolping sah in Marias Gatten den Schutzpatron der Kolpingsfamilie, die als Gesellenverein für Handwerker entstand. „Von Josef hat man im Vergleich zu Maria immer wenig gehört. Aber es ist ja bekannt, dass er Zimmermann war.“

Peter Trotier über Kirche und „Betriebsblindheit“

Im Mittelpunkt des Festes standen zwei Programmpunkte: Die Ehrung langjähriger Kolping-Mitglieder und Jubilare, sowie eine Andacht mit Diakon Peter Trotier im Kiliansdom, in der die Anwesenden Interessantes zur Einrichtung der Kirche erfuhren. „Wir oft haben wir sie schon betreten? Aber haben wir überhaupt noch einen Blick für den Raum? Wie selten nehmen wir uns die Zeit, diesen majestätischen Raum auf uns wirken zu lassen?“, stellte Trotier zu Beginn fest. Er selbst stellte das große Kreuz vor, Mia Koschinski vom Leitungsteam der Kolpingsfamilie den Ambo und Markus Plum, der Vorsitzende und Dirigent des Kolpingchores, widmete sich dem Taufbecken.

Das Besondere an dieser Andacht: Kurz nach Beginn um 15 Uhr zog über Letmathe ein Gewitter auf, das es in sich hatte. Die kräftigen Donner verhallten im immer finsterer werdenden Dom und vor den Fenstern zuckten die Blitze. Mit ihrem Klarinettenspiel sorgten Klaus Bergmann und seine Tochter Katrin Asmuth vom Musikverein für musikalische Untermalung – sowohl während der Andacht, als auch anschließend im Kolpinghaus. wo Mia Koschinski die Ehre hatte, langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie auszuzeichnen.

Geehrte kommen zusammen auf 420 Mitgliedsjahre

Carmen Jokisch, Ramona Neuhaus, Regina Schmidt, Karl Schmidt und Johannes Schuster erhielten Urkunden für 40-jährige Treue zur Familie, Bernd Hartmann und Mia Koschinskis Ehemann Peter wurden für 50 Jahre geehrt. Zu den „40-Jährigen“ gehören außerdem Carola Kemper, Magdalena Schmelzer und Norbert Bieker, sie konnten jedoch aus unterschiedlichen Gründen bei der Ehrung nicht dabei sein.

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