Kultur

Kunstverein Iserlohn beschreitet neue Wege

Christoph Wieloch, Vorsitzender des Kunstvereins, hatte gut lachen: Die Vernissage war gut besucht, der Ausstellungsort ist vielversprechend.

Christoph Wieloch, Vorsitzender des Kunstvereins, hatte gut lachen: Die Vernissage war gut besucht, der Ausstellungsort ist vielversprechend.

Foto: Manuela Radigk

Letmathe.   Mit „Klein, aber fein“ wird erstmals eine Ausstellung in einem Museum gezeigt.

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„Klein, aber fein“ lautet das Motto der neuen Ausstellung des Kunstvereins Iserlohn in den Räumen des Heimatmuseums im Haus Letmathe. Hier fand am Sonntagvormittag die feierliche Vernissage mit Sektempfang statt. Im Zuge dessen begrüßte Dirk Schäfers, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, gemeinsam mit den ausstellenden Künstlern des Kunstvereins zahlreiche Gäste.

„Im Kleinen liegt das Große“, erklärte Ella Mühlhaus, Vorstandsmitglied des Kunstvereins, in ihrer Eröffnungsrede. Diese Aussage bezog sich zum einen auf die mit 22 Werken vergleichsweise kleine Ausstellung und zum anderen auf die einzige Vorgabe, ein Bildmaß von nur 80 mal 60 Zentimetern einzuhalten. Diese Anforderung erfüllten die Künstler innerhalb von etwa vier Wochen Bearbeitung mit Bravour.

Obwohl jedes Bild eine eigene Botschaft hat, ergeben die Exponate ein harmonisches Gesamtbild. „Allein die Beleuchtung macht viel aus. Wir freuen uns sehr, dass wir erstmalig in einem Museum Bilder von uns ausstellen können. Von unserer Seite aus können wir die Kooperation gerne intensivieren“, verriet Petra Lukoschek, Pressesprecherin des Kunstvereins.

Auch Dirk Schäfers vom Heimatverein bekundete großes Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit, denn Ausstellungen seien immer ein Besuchermagnet. „Viele Gäste schauen sich dann auch gleichzeitig das gesamte Heimatmuseum an“, so Schäfers. Er berichtete am Sonntag auch von der Geschichte von Haus Letmathe. Zustande kam die Kooperation der beiden Vereine durch den Kunstvereinsvorsitzenden Christoph Wieloch und Sabine Starke, die für die SPD im Kulturausschuss sitzt.

Ausstellung kann noch bis Mitte Juli besucht werden

Kunstbegeisterte und Heimatfreunde können sich noch bis zum 15. Juli von dem besonderen Charme von „Klein, aber fein“ immer sonntags von 10 bis 12.30 Uhr selbst überzeugen. „Die meisten Bilder werden auch verkauft, eines ist schon verkauft“, berichtete Petra Lukoschek sichtlich stolz.

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